Challenge-Update


Traurigerweise musste eine Teilnehmerin aus persönlichen Gründen aussteigen, eine andere mussten wir leider wegen Betrugsversuch ausschließen.

Somit sind es jetzt nur noch 9 Teams, die ins Rennen gehen.

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Tara89: Besuch in Phantasien

Nach dem Finden des Auryns wird eine Klassenfahrt für mich und meinen Cousin Tom zu einem riesigen Abenteuer. Zusammen sollen wir Phantasien retten...

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Der Charakter, der übernommen werden muss ist Lindsey, d.h. das Pairing der Story muss Lindsey/XY sein.

Ich will, dass ...
  • das Zitat „Vergieb deinen Feinden, aber vergiss niemals ihre Namen“ (von John F. Kennedy) direkt oder indirekt vorkommt
  • jemand blutet
  • ein Traum eine Rolle spielt
  • eine (gemeinsame) Duschszene vorkommt
Ich will nicht, dass ...
  • Buffy auftaucht
  • Alles Eitel Sonnenschein ist
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 Amancham: Das andere Ich - Teil 9
Geschrieben von Amancham am Freitag, 25. April 2008 @ 10:02:08 Uhr



Autor: Amancham
E-Mail Adresse: amancham@gmx.net
Homepage: http://fiction.intayale.de
Titel: Das andere Ich
Inhalt: Nur eine kleine Unachtsamkeit und doch etwas, das schwerwiegende Folgen mit sich bringt ...
Spoiler: spielt ab 5.19
Altersfreigabe: ab 18 Jahren
Teil: 9/18
Disclaimer: I do not own the characters in this story, nor do I own any rights to the television show "Buffy the Vampire Slayer". They were created by Joss Whedon and belong to him, Mutant Enemy, Sandollar Television, Kuzui Enterprises, 20th Century Fox Television and the WB Television Network.
Hauptcharakter(e)/Paar(e): Gunn/Lindsey
Warnings: Slash, H/C, BDSM, Dark






Den Rest des Tages schlug sich Charles mit unzufriedenen Klienten, noch mehr Dämonen und weiteren Paragraphen herum und wurde gegen Abend reichlich aggressiv und war kaum ansprechbar. Er wurde das ungute Gefühl nicht los, dass Angel und Spike den Auftrag ins Wasser setzen würden. Erst wollte keiner von beiden fliegen und als die Nachricht kam, dass Buffy in Rom war, hatten sie sich beinahe darum geprügelt, wer fliegen durfte. Sobald die Liebe ins Spiel kam, war mit niemandem mehr wirklich viel anzufangen.

Spät abends machte er sich mit gemischten Gefühlen auf den Weg zu Lindsey. Er fühlte sich nicht wohl bei dem Gedanken, die Kanzlei zu verlassen, ehe Spike und Angel mit dem Capo zurück waren und hoffte darauf, etwas Zeit bei Lindsey totschlagen zu können. Er hatte schon seit einigen Stunden Feierabend, konnte sich aber nicht überwinden, wirklich nach Hause zu gehen.

Er betrat den Vorraum, blaffte dem Wärter ein aggressives „Ich will sofort zu McDonald“ entgegen und ließ sich von ihm die Tür öffnen. Erst als sie wieder ins Schloss fiel, entspannte er sich etwas. Lindsey lag noch immer zugedeckt auf der Pritsche und schien zu schlafen, was Charles ernsthaft wunderte, da der junge Mann ihm noch vor kurzem erzählt hatte, dass er bestenfalls eine Stunde Schlaf bekam. Leise trat er näher.

„Bin wach“, murmelte Lindsey und schlug die Augen auf. „Nur zu kaputt um aufzustehen und da ich sowieso nichts zu tun habe, hab ich beschlossen einfach liegen zu bleiben.“ Er grinste.

„Klar“, gab Charles monoton zurück.

„Hey, was ist los? Du siehst aus, als würdest du am liebsten eine komplette römische Legion vermöbeln. Scheiß Tag gehabt, was?“ Lindsey richtete sich langsam auf und lehnte sich wieder gegen die Wand in seinem Rücken.

„Ja. Im Moment nervt mich da oben einfach alles.“ Charles seufzte und trat noch etwas näher. „Was macht dein Muskelkater?“

„Reift noch munter vor sich hin.“ Lindsey zwinkerte. „Aber ich werde überleben.“

„Das will ich dir geraten haben. Wäre schwierig, Angel zu erklären, warum du hier drin eingegangen bist“, schmunzelte Charles und machte es sich auf dem Stuhl gemütlich.

„Angel? Kann sich der überhaupt noch dran erinnern, dass er mich hier rein gesteckt hat?“ Lindsey verzog das Gesicht. „Falsches Thema. Lass uns nicht über den schwulen Wichser reden.“

„Einverstanden.“ Wieder zog Charles das Fläschchen aus seiner Hosentasche und schüttelte es leicht. „Soll ich noch mal?“

Lindsey nickte geradezu eifrig und rutschte auf der Pritsche in eine einigermaßen bequeme Bauchlage. Charles schob die Decke etwas nach unten, damit er ungehindert an Lindseys Rücken kam und fing erneut mit der kräftigen aber fürsorglichen Massage der strapazierten Muskeln an. Lindsey seufzte leise und schmiegte seinen Kopf in seine Armbeuge.

„Könnte ich mich fast dran gewöhnen“, neckte er frech. Charles erwiderte nichts. Nachdenklich beobachtete er seine Hände die von Lindseys gebräunter Haut so dunkel abstachen. Ihm entging nicht, dass sich die Muskeln unter seinen Händen anspannten, anstatt zu entspannen und bei der eingehenden Betrachtung von Lindseys nacktem Rücken, den breiten Schultern und den trainierten Muskeln, schoss ihm zu seinem Unmut etwas zu viel Blut in Richtung Süden. Er verstand sich selbst nicht mehr. Seit wann fand er Männer auch nur annähernd attraktiv?

Er verminderte den Druck seiner Finger und strich sanft über Lindseys Rücken nach unten. Interessiert beobachtete er, wie sich unter seinem sanften Streicheln eine Gänsehaut bildete.

„Spielst du mit mir?“, erkundigte sich Lindsey plötzlich und blinzelte leicht.

„Vielleicht.“ Charles biss sich auf die Unterlippe. Er konnte sich selbst nicht verstehen. Wirklich nicht. Er war immer mit Frauen zusammen gewesen, aber irgendwie fand er es faszinierend, Lindsey zu beobachten. Er ging wieder dazu über, Lindseys unteren Rücken zu massieren und dieser sagte nichts weiter, entspannte wieder etwas und ließ den Kopf zurück auf seinen Arm sinken.

Charles rutschte beim massieren ab und seine Hand glitt tiefer, unter die Decke. Entsetzt zog er sie sofort wieder hervor, als ihm klar wurde, dass sein Abrutschen nicht von einer Jeans oder wenigstens einer Boxershorts gebremst worden war. Etwas verunsichert lugte er auf Lindseys Gesicht, doch der zeigte keine Reaktion. Seine Augen waren noch immer geschlossen und beinahe hatte Charles den Eindruck, dass der Andere schon wieder eingeschlafen war. Er befeuchtete seine Lippen und fuhr mit der Massage fort als wäre nichts geschehen. Minuten verstrichen und immer wieder kehrten Charles’ Gedanken zu Lindseys fehlender Bekleidung zurück. Und zu den festen Pobacken, die er zuvor reichlich unfreiwillig und flüchtig betastet hatte.

Neugierig geworden durch Lindseys Reaktionen strich Charles abermals sanft seine Wirbelsäule hinauf, ließ seine liebkosenden Hände behutsam wieder nach unten wandern, etwas weiter, bis zum Ansatz von Lindseys Gesäß. Wieder zog sich eine leichte Gänsehaut über den Rücken des anderen Mannes.

„Hm.“ Charles ging über zu kreisenden Bewegungen am untersten Punkt von Lindseys Rücken und beobachtete grinsend, wie sich Lindsey auf die Unterlippe biss und dann den Kopf tiefer in seine Armbeuge grub.

„Was machst du da?“

„Weiß ich nicht so genau“, gab Charles wahrheitsgemäß zurück. Er konnte es wirklich nicht sagen. Forschen, erforschen und beobachten. Aber warum? Er hatte keine Ahnung. „Du reagierst nicht ausschließlich auf Schmerz, huh?“ Einen Moment wirkte Lindsey, als würde er die Frage einfach übergehen.

„Nein.“

„Interessant.“ Charles befeuchtete seine Lippen und beugte sich etwas hinunter, dicht an Lindseys Ohr. „Gut zu wissen“, wisperte er, ohne weiter über seine Worte oder sein Verhalten nachzudenken. Er fühlte sich seltsam, als stünde er in Lindseys Bann oder unter dem Einfluss eines Zaubers. Es kümmerte ihn nicht. Die Erinnerung, wie Lindsey ihn angesehen hatte, als sie sich beinahe geküsst hatten, brannte durch seinen Körper und wischte seine Gedanken gnadenlos weg. Er wollte diese Lippen kosten und wusste absolut nicht warum.

Lindsey hob leicht den Kopf wandte sich halb um, sah ihn aus tiefblauen Augen verdutzt an.

„Dachte, du stehst nicht auf Männer?“, erkundigte er sich heiser.

„Dachte ich auch.“ Sie sahen einander an, keiner rührte sich, keiner überwand die letzte Distanz obwohl ihre Augen deutlich mitteilten, was sie beide wollten. Plötzlich kam Leben in Lindsey. Er richtete sich auf, die Decke rutschte weiter runter, doch keiner von beiden achtete darauf. Er ließ eine Hand in Charles’ Nacken gleiten, die andere befand sich plötzlich auf Charles Rücken, drängte ihn enger an den nackten Körper vor ihm. Doch in dem Moment, da sich ihre Lippen endlich beinahe berührten, hielt Lindsey inne.

„Schlag mich!“, stieß er gepresst hervor. Charles wollte zurückweichen, doch wie ein Schraubstock lag Lindseys Arm um seinen Oberkörper.

„Was?“

„Scheiße, Charles. Die Kameras laufen noch. Mit etwas Glück sieht es für die aus, als hätte ich dich angegriffen und du hättest dich gewehrt. Schlag mich!“, brauste der Gefangene auf.

„Was? Verdammt! Aber ich kann doch nicht.“

„Charles!“ Lindsey schrie ihn fast schon an. Charles schloss kurz die Augen und ballte die Hand zur Faust. Sein Schlag traf Lindseys Kinn und der Kopf des jungen Mannes flog zur Seite. Da erst ließ er von Charles ab. „Noch mal.“ Charles tat was Lindsey sagte. Er dachte nicht weiter darüber nach, drängte alle aufkeimenden Bedenken zurück. Lindsey krümmte sich auf dem Bett, rollte sich ein, als wollte er sich vor den Schlägen schützen, obwohl Charles sich schwer zurückhielt. Endlich senkte er den Arm.

„Scheiße. Alles in Ordnung?“

„Sorg einfach dafür, dass die verdammten Kameras abgeschaltet werden“, knurrte Lindsey. Charles dachte kurz nach. Lindsey hatte ihn also angegriffen als … als er sich um die Verletzungen gekümmert hatte, um sicherzustellen, dass ihm der Gefangene nicht in der Zelle starb und dann … Sein Gehirn arbeitete auf Hochtouren, als er vollends in seine Rolle schlüpfte und in Richtung Tür stapfte. Er hieb mit der Faust gegen den Knopf der Gegensprechanlage und blaffte in den Lautsprecher, dass man ihm sofort eine Peitsche bringen solle. Gleich darauf ging die Tür auf.

„Alles in Ordnung, Mr. Gunn? Was ist passiert? Es sah fast so aus als hätte er sie angegriffen, soll ich mich um den Gefangenen kümmern?“

„Nein“, meinte Charles bissig. „Dieses Verhalten will ich ihm schon selbst rausprügeln.“

„Was war denn los? Warum haben Sie sich überhaupt in solche Gefahr gebracht?“ Der Wärter schien ernsthaft besorgt. Charles’ Magen krampfte sich zusammen. Es war scheinbar völlig egal, dass es für die Kamera so ausgesehen haben musste, als hätte er Lindsey gerade schwer verprügelt. Der Gefangene kümmerte den Wärter nicht im Geringsten.

„Ich habe mich um seine Wunden gekümmert, um sicherzustellen, dass er mir nicht an einer Entzündung eingeht, bevor ich weiß, was ich wissen muss. Er hat so getan, als würde er endlich damit rausrücken wollen. Dann hat er mich angegriffen.“

„Bastard.“

„Lassen Sie das meine Sorge sein.“ Charles lächelte böse und nahm die Peitsche aus der Hand des Wärters. Es war wieder die Neunschwänzige. „Schalten Sie die Kameras ab. Sofort.“

„Jawohl.“ Die Tür fiel krachend ins Schloss und gleich darauf verloschen die Lichter an den Kameras. Charles atmete auf.

„Fuck. Tut mir echt leid, Mann“, wandte er sich dann endlich an Lindsey. Der betrachtete ihn nachdenklich.

„Dumm gelaufen“, gab Lindsey lau zurück. „Bringen wir es hinter uns. Ich hoffe, du kriegst das hin.“ Charles starrte ihn verdutzt an. Lindsey wies auf die Peitsche in seiner Hand. „Nach der Geschichte, die du dir grad aus den Fingern gesaugt hast, brauch ich morgenunbedingt ein paar neue Striemen. Sonst fliegt die Sache am Ende doch noch auf und das wäre für uns beide Übel“, meinte Lindsey ruhig.

„Was? Ich soll? Aber ich kann doch nicht …“

„Warum? Einen saftigen Kinnhaken konntest du mir doch auch verpassen.“ Lindsey stand auf und Charles senkte den Blick, als die Decke endgültig von seinen Hüften rutschte. „Stell dich nicht so an“, schmunzelte Lindsey. „Du hast mich gestern ja auch nackt gesehen.“

„Ja, aber …“

„Nichts aber. Pass auf. Wenn die mich morgen zum duschen holen, sehen sie bestimmt nach ob du mich auch ordentlich verprügelt hast. Und was dann? Was willst du ihnen erzählen?“

„Ich …“

„Zieh zweimal kräftig durch, dann ist die Sache für dich ausgestanden.“

„Aber … warum ist dir so wichtig, dass es nicht auffliegt? Was hast du zu verlieren, Lindsey?“

„Mein Leben.“ Der junge Mann seufzte. „Ganz ernsthaft, Charles. Was denkst du, was Angel tun wird, wenn er dahinter kommt? Meinst du, der hört sich an, was ich oder du zu sagen haben? Meinst du er wird es wortlos akzeptieren oder durchgehen lassen? Verdammt. Der Kerl sucht doch nur nach einem Grund um mich umzubringen und ich hänge echt an meinem Leben, auch wenn es verkappt ist.“

„Meinst du wirklich, dass Angel …?“

„Bist du anderer Meinung?“ Lindsey lachte leise. „Der verdreht doch alles so wie er es braucht. Ich hab dich verführt, dich verhext, oder sonst etwas. Ich hab versucht, dich auf meine Seite zu ziehen, mit allen Mitteln. Wollte dich gegen ihn aufwiegeln. Ich bin durch und durch böse und verdiene es nicht, zu leben.“ Lindsey trat wieder an die Wand und wandte sich um. „Da nehm ich doch lieber einen blutigen Rücken in Kauf.“

Charles rührte sich noch immer nicht. Er dachte über Lindseys Worte nach, fragte sich, ob der junge Mann Recht haben könnte und ob Angel wirklich so reagieren würde. Es war kein Geheimnis, dass Angel den ehemaligen Anwalt absolut nicht ausstehen konnte. Auch wenn sich Charles immer öfter fragte, warum. Sonst bekam jeder bei Angel eine Chance. Aber Lindsey? Er hatte nie wirklich eine Chance bekommen, von dem was er selbst mitbekommen und aus Gesprächen und Erzählungen erfahren hatte.

„Na bestens. Aaron wird mich umbringen.“

„Ach was. Meinst du, der hat das alleinige Recht, auf mir herumzuprügeln?“ Lindsey grinste frech. „Bitte. Ich geh sowieso davon aus, dass die mich morgen noch mal in die Mangel nehmen. Wenn ich schon kaputt genug bin, nehmen sie sich womöglich etwas zurück.“ Charles trat langsam näher, während Lindsey ihn längst nicht mehr ansah, sondern auf die Mauer vor sich starrte.

„Haben die wohl schon öfter gemacht, huh?“ Lindsey nickte schwach. Dann wandte er den Kopf doch wieder in Charles’ Richtung.

„Ich hab ja keine allzu großen Probleme mit den Prügeln. Aber lieber lass ich mich von jemandem schlagen, den ich mag. Auch wenn es krank ist“, erklärte er leise.

„Gott. Es tut mir leid. Ich hätte dran denken müssen, die Kameras … fuck.“

„Schlag zu“, flüsterte Lindsey. Charles schloss die Augen und griff die Peitsche fester. „Hey!“ Lindseys schneidende Stimme ließ ihn fast schon zusammenzucken und seine Augen flogen wieder auf. „Mach die Augen auf. Du musst schon zielen. Sonst kann das für mich böse ins Auge gehen.“ Charles nickte schweigend.

„Schlag zu“, wiederholte Lindsey eindringlich, fast schon flehend. Charles holte tief Luft und hieb mit der Peitsche auf Lindseys Rücken. „Fester. Da muss morgen noch was zu sehen sein.“ Charles fühlte sich erbärmlich, aber tatsächlich zog er noch etwas fester durch und schlug erneut zu. Lindsey stöhnte leise, sagte aber nichts mehr, was Charles zu der Annahme veranlasste, dass es so fest genug war. Er zog erneut durch. Beobachtete mit gemischten Gefühlen die roten Striemen, die sich rasch auf der gebräunten Haut abzeichneten.

Mit jedem Schlag, den er austeilte, wich etwas von der Anspannung aus seinem Körper. Noch beruhigter war er, als er deutliches Keuchen und Stöhnen vernahm, das nicht unbedingt vom Schmerz herrühren musste und ein vorsichtiger Blick von der Seite bestätigte seine Annahme. Lindsey war hart.

Er schrie kein einziges Mal, wies ihn nicht an, aufzuhören, stützte sich an der Wand ab und ertrug schweigend die unangebrachte und ungerechte Strafe, zog seinen Nutzen daraus. Charles verlor nach einigen weiteren Schlägen tatsächlich seine Skrupel. Er fühlte sich nur richtig mies, als ihm klar wurde, dass er es genoss, dass es ihm gut tat, all der aufgestauten Aggression und der Wut freien Lauf zu lassen. Bald jedoch senkte er die Peitsche. Lindseys Rücken, sein Gesäß und seine Oberschenkel waren übersäht mit roten Striemen. Er senkte die Peitsche.

„Das sollte reichen, huh?“ Lindsey lachte leise, drückte sich etwas von der Wand weg, versuchte über seine Schulter einen Blick auf seinen Rücken zu erhaschen.

„Für den Spaß, ja. Aber das meiste davon wird morgen kaum noch zu sehen sein“, meinte er leise. „Charles ... Zieh noch zweimal richtig durch und ich meine richtig. Dann lass ich dich in Ruhe und werde es nie wieder von dir verlangen.“

„Du willst wirklich bluten, oder?“

„Wollen nicht unbedingt. Aber ich muss. Für das Alibi.“ Lindsey biss sich leicht auf die Unterlippen.

„Tut mir leid, Mann.“

„Ich weiß.“ Lindsey lächelte geradezu sanft. „Das gefällt mir ja so an dir.“ Charles atmete tief durch und holte Schwung. Klatschend prasselten die Lederriemen auf Lindseys Körper. „Fester“, murmelte Lindsey gepresst und Charles hörte auf, sich zurückzuhalten. Als die Peitsche das nächste Mal auf den malträtierten Rücken traf, platzte die geschundene Haut auf und Lindsey schrie gepeinigt auf. Er ging in die Knie, sackte gegen die Wand und atmete schwer. Charles ließ die Peitsche fallen und stürzte zu ihm.

„Lindsey!“ Panik klang in seiner Stimme mit. Behutsam zog er Lindsey von der Wand weg, der sich anstandslos in Charles Arme sinken ließ. Schweiß glänzte auf seiner Stirn und seine Augen glitzerten feucht. „Tut mir leid, verdammt. Das ist alles meine Schuld.“ Lindsey lächelte und schloss die Augen.

„Ich werd überleben“, murmelte er. Charles wollte sich dafür hassen, aber Lindsey machte ihm das schwer, indem er ihm einfach so vergab, ihn nicht beschuldigte, ihn anbrüllte oder sonst etwas tat. Er lag einfach schweigend in seinen Armen, schien die Nähe zu genießen. Zaghaft ließ Charles seine Hand über Lindseys Wange gleiten, der daraufhin die Augen öffnete und ihn mit sanftem Lächeln ansah. „Hör auf dir Vorwürfe zu machen“, meinte er endlich. „Das war gut. Richtig gut … Zumindest der Spaß-Part. Der letzte Schlag war heftig. Aber notwenig. Also lass es gut sein.“ Lindsey hob die Hand und erwiderte die zärtliche Berührung.

Charles konnte nicht anders. Er konnte nicht widerstehen. Ohne weiter darüber nachzudenken beugte er sich hinunter und hauchte einen zögerlichen Kuss auf Lindseys Lippen. Als er sich rasch wieder löste und zurückwich, glitt Lindseys Hand erneut in seinen Nacken.

„Nicht“, flüsterte der junge Mann, fast schon panisch, zog ihn leicht zu sich herunter. Das war genug. Charles schloss die Augen und folgte Lindseys sanftem Druck, bis sich ihre Lippen erneut trafen. Er ignorierte die Stimme in seinem Hinterkopf, die panisch aufschrie, dass er gerade einen Mann küsste, dachte nicht weiter über die Sache nach und ließ sich einfach in den Kuss fallen. Lindseys Zunge streifte seine Lippen, bat um Einlass, den Charles viel zu gerne gewährte. Der andere Mann eroberte seine Mundhöhle ohne zu zögern, ihre Zungen trafen kurz aufeinander, ehe Lindsey sich wieder etwas zurückzog, ihm Zeit gab, um es sich anders zu überlegen. Es war egal. Charles wollte nicht überlegen.

Er folgte Lindseys Zunge, stupste fordernd dagegen, umkreiste sie, sie versanken in einem langen und leidenschaftlichen Kuss, während dem Charles sanft Lindseys Brust liebkoste, seine Hand langsam tiefer wandern ließ. Erst als seine Finger Lindseys Erregung berührten, zögernd umschlossen, riss dieser sich keuchend los und sah ihn mit großen, fragenden Augen an.

„Du musst nicht …“, flüsterte Lindsey mit zitternder Stimme, obgleich sein Körper seine Worte lügen strafte, indem er umgehend auf Charles’ Berührung reagierte, sein Becken hoch ruckte.

„Ich weiß.“ Charles lächelte sanft. Er würde sicherlich nicht versuchen es Lindsey nachzumachen und ihn mit der Zunge zu verwöhnen. Das hätte Charles einfach nicht fertig gebracht. Allein der Gedanke reichte, um eine gewisse Übelkeit in ihm aufkommen zu lassen, aber wenigstens konnte er auf diese Weise dafür sorgen, dass Lindseys Schmerz am Ende doch noch mit der ersehnten Erlösung belohnt wurde. Er wollte es, auch wenn es sich etwas seltsam und fremd anfühlte, nicht sich selbst sondern einen anderen Mann auf diese intime Weise zu berühren.

Träge fing Charles an, Lindseys Länge zu massieren. Der junge Mann ließ den Kopf wieder gänzlich in Charles Armbeuge sinken, kuschelte sich regelrecht an ihn, stöhnte leise. Charles beugte sich hinunter und eroberte erneut Lindseys Lippen, während er sein Tempo etwas steigerte. Der andere keuchte in den Kuss hinein, erneut glitt seine Hand in Charles Nacken, als hätte er Angst, dass dieser den Kuss unterbrechen würde, ihn allein lassen würde. Aber das lag Charles fern. Nichts schien ihm abwegiger als Lindsey jetzt einfach liegen zu lassen, denn es gab keinen Ort, an dem er lieber sein wollte als hier bei ihm.

Zögerlich unterbrach Charles ihren leidenschaftlichen Kuss, gab Lindsey Gelegenheit zum Atmen, während er nur noch nach Instinkten handelte und an seinem Hals knabberte. Denken war fehl am Platz. Er wollte nicht darüber nachdenken, was er gerade machte und warum und was das für ihn oder sogar für sie beide bedeutete. Lindseys Hand glitt aus seinem Nacken, zu seiner Schulter, klammerte sich Halt suchend daran fest. Sein Becken bewegte sich in dem Rhythmus, den Charles vorgab, ließ sich fallen. Sein Stöhnen und keuchen wurde lauter, der Griff an Charles’ Schulter festigte sich und er wandte den Kopf erneut in seine Richtung, suchte seine Lippen. Charles folgte dem stummen Flehen, küsste ihn erneut.

Schweiß brach aus Lindseys Poren, zog sich in einem dünnen Film über seine Haut. Längst war Lindseys Griff an seiner Schulter fest genug, um tatsächlich zu schmerzen, doch das war Charles im Moment egal. Würde er vielleicht ein paar blaue Flecken zurückbehalten. Es kümmerte ihn nicht. Lindsey bekam seinen zweiten Arm frei, der bisher noch gegen Charles Brust gedrängt gewesen war und legte ihn um Charles Oberkörper, drängte sich näher an ihn, presste den Kopf keuchend gegen seine Brust.

„Charles.“ Nicht mehr als ein Wimmern. „Bitte.“ So ganz verstand Charles nicht, worum ihn Lindsey bat. Jede Faser seines Körpers war angespannt. Lindsey zwang sich, die Augen zu öffnen, suchte Charles’ Blick. Stumm formten seine Lippen Worte doch es dauerte einen Moment, bis Charles einigermaßen ablesen konnte, was ihm Lindsey zu verstehen geben wollte. Er hielt kurz inne, was ein frustriertes Wimmern zur Folge hatte.

„Du willst einen Befehl?“, flüsterte er vorsichtig, ungläubig. Lindsey nickte langsam, löste den Blick von ihm und wandte ihn zur Seite, als wäre es ihm peinlich. Charles musste lächeln. Bisher hatte er ja gedacht, Lindsey wäre absolut nichts peinlich, wenn es um Sex und seine seltsamen Neigungen ging. Er nahm seine Bewegungen wieder auf und Lindseys Augen rollten nach oben, ehe er sie schloss, sich auf die Unterlippe biss, um sein Stöhnen zu bedämpfen. Charles wartete noch einen Moment, dann beugte er sich hinunter, knabberte sanft an Lindseys Ohr, löste sich von ihm, blieb aber dicht bei ihm, blies heißen Atem über die Ohrmuschel.

„Lindsey“, flüsterte er schließlich. „Komm für mich, hörst du? Ich will dass du kommst.“ Zu seiner grenzenlosen Verblüffung folgte Lindseys Orgasmus tatsächlich nur einen Wimpernschlag nach seinem Befehl. Mit einem erleichterten Seufzen ließ sich Lindsey wieder gänzlich in Charles Halt sinken, während die Wellen seines Orgasmus über ihn hinwegspülten, ihn regelrecht forttragen wollten. Erst als Lindseys Muskeln sich wieder beruhigt hatten, ließ Charles ihn los und auch der junge Mann gab endlich den festen, haltsuchenden Griff auf. Seine Hände ruhten sanft auf Charles’ Rücken und seinem Oberarm, den Kopf hatte Lindsey zur Seite rollen lassen.

Schweigend hielt ihn Charles fest, beobachtete fasziniert, wie sich seine Atmung langsam beruhigte, spürte das sanfte Vibrieren, das von Lindseys Haut ausging und durch seinen Körper strömte, betrachtete die schweißnasse, geschundene Haut und die braunen Locken die wirr in Lindseys Stirn fielen.

Fast hatte er den Eindruck, Lindsey würde gleich in seinen Armen einschlafen und es war ihm nicht einmal unangenehm. Dann jedoch fing Lindsey an zu zittern und es dauerte einen Augenblick, bis Charles klar wurde, dass der junge Mann nackt auf dem kalten Boden lag und es nicht sonderlich warm in dem Raum war.

„Lindsey“, murmelte er leise. „Steh auf. Das ist hier zu kalt. Du holst dir am Ende noch eine Lungenentzündung.“ Lindsey brummte missmutig, doch tatsächlich öffnete er die Augen und löste sich seufzend von Charles. Sein Blick wanderte zu Charles Körpermitte hinunter und hob sich dann wieder. Fragend blickten ihn noch immer etwas verschleierte blaue Augen an.

„Bin dir noch was schuldig“, murmelte Lindsey sichtlich verstört.

„Nein, bist du nicht. Nächstes Mal. Ruh dich aus. Sonst bist du in ner Woche noch nicht wieder fit.“

„Ist so aber nicht richtig“, brummte Lindsey. „Der Dom kommt vor dem Sub ... Sub sein bedeutet, seinem Dom zu dienen …“

„Glaub mir. Ich hatte mehr Vergnügen als ich mir eigentlich eingestehen möchte.“ Ein Lächeln zeigte sich auf Lindseys Lippen als er schweigend nickte. Charles ließ ihn endgültig los und stand auf. Er streckte Lindsey die Hand entgegen und zog ihn sanft auf die Füße, als er diese ergriff. Langsam führte er den jungen Mann zu seiner Pritsche und sorgte dafür, dass er sich darauf sinken ließ. Er strich sanft durch Lindseys Haare und wandte sich dann dem Waschbecken zu. Mangels eines weichen Lappens zog er sein Hemd aus und riss es in kleinere lappengroße Stücke.

Bei dem Geräusch reißender Stoffe, wandte sich Lindsey träge um und sah ihn mit weit aufgerissenen Augen an. Charles lächelte beruhigend und machte einen der Lappen nass, ging damit zurück. „Tut mir leid, ist kalt“, murmelte er entschuldigend, als er anfing, Lindseys Körper zu reinigen. Dieser schloss ergeben die Augen und ließ die etwas unangenehme und kalte Reinigungsprozedur wortlos über sich ergehen.

Nachdem er ihn gesäubert und abgetrocknet hatte, betrachtete Charles Lindseys Rücken eingehend. Der junge Mann hatte sich wieder auf die Seite gerollt und schlief mittlerweile. Charles hatte ihm die Decke bis zu den Hüften hochgezogen, damit er nicht länger splitterfasernackt herumlag. Behutsam strich er über tiefrote und bläulich angelaufene Striemen.

Verblüffenderweise hatte er kein schlechtes Gewissen deswegen. So schwer es ihm auch fiel, sich selbst zu verstehen. Seltsame Wärme kroch durch seinen Körper, als er Lindsey betrachtete, erneut durch seine halblangen Haare kraulte. „Der Dom kommt vor dem Sub.“ Auch wenn er es sich lieber nicht eingestehen wollte, musste Charles zugeben, dass ihm diese Art Spiel durchaus zusagte. Obendrein fühlte er sich ruhig und befreit, seine Aggressionen waren verschwunden, er war vollkommen gelassen und selbst die Sache mit dem Capo de Familia konnte ihn nicht aus der Ruhe bringen. So verblüffend es auch war, die Nacht hatte ihm verdammt gut getan.

„Na schön. Dann bin ich halt auch völlig krank. Mir doch egal“, grummelte Charles angesichts der fast schon bitteren Erkenntnis vor sich hin. Lindsey wandte sich um und grinste ihn an. „Hey, du bist wach?“ Charles senkte beschämt den Blick.

„Mehr oder weniger.“ Lindsey streckte sich etwas, drehte sich vorsichtig auf die anderes Seite und zog die dünne Decke höher, kuschelte sich ein. „Du bist nicht krank“, meinte er schließlich leise. „Ist verblüffend, wie viele Menschen sich in dieser Spielart neu entdecken. Nur weil die Gesellschaft der Meinung ist, dass es krank ist, heißt das nicht, dass sie Recht haben.“ Er zwinkerte leicht.

„Darf ich dich etwas fragen? Etwas Persönliches?“ Lindsey nickte rasch. Charles schluckte, befeuchtete nachdenklich die Lippen, suchte nach den richtigen Worten.

„Ist wegen dem Befehl, huh?“, erkundigte sich Lindsey leise. Charles nickte knapp. „Was willst du wissen? Frag einfach.“

„Kannst du … ich meine … geht es ohne Befehl nicht?“

„Doch. Allerdings habe ich über die Jahre gelernt, dass es nicht okay ist, ohne Befehl zu kommen.“ Lindsey senkte den Blick. „Klingt komisch, ich weiß. Aber solche Dinge aus dem Spiel … man nimmt sie mit, verstehst du?“ Charles nickte zögerlich. „Ohne den Befehl ist es … weniger schön. Weniger befreiend, weil irgendwo in mir das schlechte Gewissen nagt und sagt, dass ich gar nicht hätte kommen dürfen.“

„Hm. Wie machst du das dann normalerweise? Ich meine, mit Eve oder so?“ Lindsey lächelte verschwörerisch.

„Wer sagt, dass ich mit Eve überhaupt Sex hatte?“

„Ah … ich dachte nur … weil …“ Lindsey lachte leise.

„Nein, du hast Recht. Natürlich haben wir miteinander geschlafen. Es war nur nie wirklich gut. Nicht für mich. Sie schien ganz zufrieden.“ Er zuckte leicht die Schultern. „Eve wollte einen richtigen Mann, einen starken Kerl, der ihr zeigt, wo es langgeht. Ich hab ihr gegeben was sie wollte, aber das war nicht das was ich wollte. Hinterhältig wie ich bin habe ich sie ausgenutzt, für meine Zwecke eingesetzt.“ Lindsey seufzte. „Mann, bin ich ein Arsch.“

„Bist du nicht.“ Charles streichelte sanft über Lindseys Wange.

„Nur weil du eine andere Seite an mir kennst. Einen Menschen, den wenige je zu Gesicht bekommen.“

„Mag sein. Aber ich bin für gewöhnlich kein Arsch und trotzdem hast du heute eine andere Seite an mir kennen gelernt, eine die ich verstecken muss.“

„Nicht vor mir“, flüsterte Lindsey sanft. „Ich mag dein anderes ich.“ Lindseys Blick war aufrichtig und entlockte Charles ein Lächeln.

„Ist auch besser so. Immerhin bist du derjenige, der dieses andere ich überhaupt erst ans Tageslicht befördert hat.“ Charles wollte von Lindsey keine Antwort darauf. Er hatte es auch nicht als Vorwurf gemeint. Er war tatsächlich froh darüber, dass ihm Lindsey diese andere Seite an ihm selbst gezeigt hatte, dass er sie an dem jungen Mann ausleben durfte. Er beugte sich erneut über Lindsey, zögerte kurz, dicht über seinen Lippen, unsicher, ob Lindsey überhaupt wollte, dass er ihn jetzt küsste, außerhalb des Spiels. Doch der junge Mann hob etwas den Kopf und überwand die kurze Distanz zwischen ihnen. Es war ein langer und unglaublich sanfter Kuss und sie lösten sich erst voneinander, als beide Luft zum Atmen brauchten.

Erneut strich Charles durch die noch immer feuchten Locken. „Ich sollte gehen“, flüsterte er fast schon wehmütig. Lindsey nickte schweigend. „Werd dir einen Arzt vorbeischicken, zur Sicherheit. Und ich hoffe, dass die Wärter morgen die Hände von dir lassen. Sonst werde ich hier unten mal aufräumen müssen.“ Charles Stimme klang düster.

„Hoffe ich auch.“ Lindsey blickte zu ihm auf, seine Zungenspitze glitt über seine Lippen, er wandte die Augen kurz ab, nur um sofort wieder Charles’ Blick einzufangen. „Ich will dir gehören“, flüsterte er schließlich fast tonlos. Charles keuchte leise, als Blut in seine Lenden schoss. Es war unglaublich, dass ein einziger Satz und diese blauen Augen genug waren, um ihn völlig aus der Fassung zu bringen. Er wusste nicht, was er sagen sollte, hatte keine Ahnung, was die beste Antwort darauf war. Ich will dich? Dich besitzen? Es schien alles nicht das auszudrücken, was in Charles vorging. Tief blickte er in Lindseys Augen und hoffte einfach, dass der Andere darin lesen konnte, was seine Lippen nicht ausdrücken konnten. Lindsey lächelte dankbar.

„Bis morgen“, meinte Charles endlich. „Schlaf gut.“

„Du auch.“ Dann wandte sich Charles endlich ab, setzte das düsterste Gesicht auf, das er auf Lager hatte, hob die Peitsche auf und trat zur Tür. Gleich darauf stürmte er aus dem Raum und fauchte den Wärter an.

„Lassen sie einen Arzt nach ihm sehen. Ich will nicht, dass er wegen einer Infektion draufgeht. Er wird sicherlich nicht noch mal so etwas versuchen. Lassen Sie also die Finger von ihm, sonst bricht er mir noch vollends zusammen und ich bekomme nie raus, was ich wissen muss.“

„Ja, Sir“, murmelte der Wärter verstört und klang beinahe enttäuscht.

„Ich meine es ernst“, knurrte Charles.

„Natürlich Sir. Ich habe verstanden.“

„Gut. Räumen Sie das weg.“ Mit den Worten drückte er dem Mann die Peitsche in die Hand und stürmte davon. Kaum aus der Türe, musste er lächeln. Es kümmerte ihn nicht, dass er gerade halbnackt durch die Gegend lief. Er ging direkt zu seinem Wagen und fuhr nach Hause, wo er sich ausgiebig duschte und selbst Hand an sich legte. Als er sich heftig ergoss, blitzten babyblaue Augen vor ihm auf, aber nicht einmal das konnte ihn heute noch aus der Ruhe bringen.

Am nächsten Morgen machte er sich weit vor Sonnenaufgang auf den Weg in die Kanzlei, um zu sehen, was im Fall Capo de Familia passiert war.

Seine Annahme, dass weder der Blonde noch der Dunkelhaarige ihren Auftrag so richtig ernst genommen hatten, wurde noch verstärkt, als früh morgens ein Lieferant kam und den Kopf des Capo de Familia ablieferte während von Angel und Spike noch immer jede Spur fehlte. Zumindest war der Frieden in L.A. wenigstens teilweise gesichert und Charles zerbrach sich nicht weiter den Kopf darüber. Als gleich darauf Angel und Spike das Gebäude betraten und ihm mitteilten, dass sie den Kopf verloren hatten, meinte er ruhig, dass der Kopf schon hier wäre und ging, ließ Angel einfach stehen.



Danke wieder an die Leser schweigend wie mitteilungsfreudig ;) Würde mich auch bei den Punktegebern bedanken aber da gab es keine *lach* Hoffe, das Kap hat euch gefallen. ^^

@Meg: Jetzt kann ich es mit Sicherheit sagen: 18 Teile insgesamt. Heute fertig geworden. ;)
Küsse passen übrigens sehr wohl in das Sub/Dom Schema. Klar nicht, wenn der Sub mit nem Knebel versehen ist, aber generell gibt es keine Regel, die besagt, dass sich die beiden nicht küssen dürfen ;) Danke übrigens, geht schon wieder. Der erste Tag vonnem Stomach bug is immer der schlimmste. Denke das hab ich soweit überstanden. Alles weitere sind nur die Nachwehen, die stören ned weiter. :D
Vielen dank für deinen Kommentar! *knuff*

@Bronx: *kicher* Ja, was denn nu? Energiegeladen oder ruhig? *gggg* Na, ich hoffe, ich bringe ne nette Mischung beider Varianten ein. Und wer würde da nicht mit Gunn tauschen wollen, huh???
Vielen Dank für's Kommentieren!

@Lackluder: Na, warte ab. Der Tag an dem du mir nen Verriss reinhaun kannst, wird bestimmt kommen. Bin ich sicher. Vielen Dank für deinen Kommentar. Wiederholung oder nicht. ich freu mich jedesmal *knuddelz*

 


 
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Re: Amancham: Das andere Ich - Teil 9 (Punkte: 1)
von Meg auf Freitag, 25. April 2008 @ 15:19:32 Uhr
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Bin wieder erste...freut mich. Das war so ein tolles Chap! Auch wenn mir Lindsey jetzt richtig leid tut. Gott, das war richtig heftig, aber ich hatte mich nägelkauend gewundert, warum die Kameras auf einmal völlig egal waren. Man, man man! Und sie haben sich geküsst! *hüpfhüpf* Wenn es 18 Teile gibt, dann kann ja noch so einiges passieren. Ich frage mich, wann Lindsey da endlich rauskommt. Angel ist ein richtiges Arsch. Das ist alles so ungerecht. grrrr... (ich ärger mich immer noch...) Bitte schnell weiter (aber du postet ja recht fleißig, also mach ich mir da keine Gedanken ^^)!!!
hugz,
meg



Re: Amancham: Das andere Ich - Teil 9 (Punkte: 1)
von Bronx auf Freitag, 25. April 2008 @ 18:32:02 Uhr
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Gott wie dämlich kann man den sein? Vergisst der Depp die Kameras auszuschalten! Aber Lindsey steht ja auf Schläge, auch wenns in dem Rahmen nicht unbedingt so erotish war, wie es hätte sein sollen/können. Wie dem auch sei, er hat ja noch sein Schmankerl gekriegt.
Ich find Gunn einfach zum knutschen in der Story. Manchmal kommt der so unsicher rüber, dass ich ihm echt in den Arm nehmen und ihn zu Milch und Keksen einladen will, damit ich ihm versprechen kann, das alles wieder gut wird.
So nu halt ich aber den Rand und lass die anderen auch noch ihren Senf dazu geben. Wie immer einfach herrlich, Schatz!



Re: Amancham: Das andere Ich - Teil 9 (Punkte: 1)
von AngelSlayer auf Dienstag, 03. Juni 2008 @ 21:33:30 Uhr
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*lol+ Lindsey nennmt Angel nen schwulen Wichser!! Hihi udn das ist nur einer der Momente die ich so wundervoll fand!
Ich fand es z.B witzig wie Charles "rumprobiert" udn dann erstaunt feststellt dass Lin auch auf Liebkosungen steht.. *kicher*
In deiner Story kommt dei Spannung udn das Knistern richtig gut rüber udn ganz ehrlich: An die Kameras hab ich auch gedacht, hab die dann aber in der Anspannung beim lesen auch völlig vergessen, daher sei es Gunn zu verzeihen! *gg*
Mich erstaunt auch wie er sich hat gehen lassen..AUA!! Armer Lindsey!
Das mit Angel fid ich aber noch immer dubios udn bin gespannt ob das tiefgründigere Ursachen hat.
Ich find Gunn und Lin auf jeden Fall total süß miteinander udn das tollste-diese doofe Eve kriegt uach ihr fett weg!
herrlicher teil.

Lg Dani



Re: Amancham: Das andere Ich - Teil 9 (Punkte: 1)
von Red-Sydney auf Dienstag, 11. November 2008 @ 20:18:06 Uhr
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Erst mal: Der arme Lindsey in deinen Stories tut mir immer soo Leid. Nicht nur, weil du ihn drangsalierst, sondern auch, weil sich reihenweise alle Heteromänner in ihn verlieben. Die arme Sau. Gutes Aussehen ist ein verdammter Fluch :P.

Okay, aber jetzt mal zum neuen Teil:

Das Knistern zwischen den beiden wird ja langsam unerträglich. Zum Glück haben sie sich endlich mal geküsst :D.
Auf das mit der Kamera habe ich schon die ganze Zeit gewartet. Aber Linds hat es ja gerade noch rechtzeitig bemerkt.

Charles fand ich in diesem Teil richtig süß. Neben Aaron der rücksichtsvollste Dom, den Lindsey sich wünschen kann.

Und ich muss AngelSlayer zustimmen: Ich war auch dermaßen froh, dass Eve ihr Fett weggekriegt hat. Ich finde, sie hat nie zu Linds gepasst.







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