Challenge-Update


Traurigerweise musste eine Teilnehmerin aus persönlichen Gründen aussteigen, eine andere mussten wir leider wegen Betrugsversuch ausschließen.

Somit sind es jetzt nur noch 9 Teams, die ins Rennen gehen.

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Blasphemy: Bette Davis Eyes

Gründe gab es genug, mindestens 17 oder 18. Gut, dass man in so einem Moment nicht an diese Gründe denkt...

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Der Charakter, der übernommen werden muss ist Lindsey, d.h. das Pairing der Story muss Lindsey/XY sein.

Ich will, dass ...
  • das Zitat „Vergieb deinen Feinden, aber vergiss niemals ihre Namen“ (von John F. Kennedy) direkt oder indirekt vorkommt
  • jemand blutet
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 Amancham: Das andere Ich - Teil 13
Geschrieben von Amancham am Donnerstag, 01. Mai 2008 @ 09:21:55 Uhr



Autor: Amancham
E-Mail Adresse: amancham@gmx.net
Homepage: http://fiction.intayale.de
Titel: Das andere Ich
Inhalt: Der Tag war schrecklich für Lindsey und Charles hat ihn aus seiner Zelle geholt und zu Aaron gebracht. Er hat die ihm so fremd wirkende Rolle eines dominanten Partners übernommen, um Lindsey Sicherheit zu geben, ihm zu helfen. Doch wie weit kann und wird er gehen?
Spoiler: spielt ab 5.19
Altersfreigabe: ab 18 Jahren
Teil: 13/18
Disclaimer: I do not own the characters in this story, nor do I own any rights to the television show "Buffy the Vampire Slayer". They were created by Joss Whedon and belong to him, Mutant Enemy, Sandollar Television, Kuzui Enterprises, 20th Century Fox Television and the WB Television Network.
Hauptcharakter(e)/Paar(e): Gunn/Lindsey
Kommentar: Weiter geht's mit großen Schritten bzw. zwei Kapiteln :D
Warnings: Slash, H/C, BDSM, Dark





Aaron schob etwas in seine Hosentasche und griff dann nach dem blauen Seil und der Gerte.

„Den Anfang übernehme mal noch ich, einverstanden damit?“ Charles nickte rasch. Er hatte sowieso keine Ahnung, was Aaron genau vorhatte. Mit einem leichten Schlag gegen die Unterschenkel gab er Lindsey zu verstehen, dass er sich auf den Boden knien sollte und der junge Mann befolgte den Befehl sofort.

Charles stand schräg zu den beiden und konnte deutlich die leichte Verwirrung in Lindseys Gesicht sehen, als Aaron anfing, ihm die Handgelenke fein säuberlich zusammenzuschnüren. Ganz offensichtlich war das Seil seinem Blick zuvor entgangen. Aber da von Lindsey kein Signal kam, dass er dagegen war, machte sich Charles keine weiteren Sorgen deswegen.

Es dauerte ein paar Minuten und Charles hatte längst aufgegeben, der komplexen Schnürung folgen zu wollen, doch als Aaron aufstand und einen prüfenden Blick auf Lindsey warf, lag dieser auf der Seite und war verschnürt wie ein Paket. Hand und Fußgelenke hatte ihm Aaron hinter dem Rücken zusammengebunden und zusätzlich seine Knie und Ellenbogen zusammengebunden. Lindsey konnte sich in der Stellung kaum bewegen.

„Ungehorsam muss bestraft werden“, erklärte Aaron streng und legte ihm auch noch den Ballknebel an. Das nächste was kam, war Charles vertraut, denn Lindsey bekam die kleine Metallkugel in die Hand und nickte knapp, zum Zeichen, dass es in Ordnung war. Dann kam Aaron zu Charles, wobei er Lindsey jedoch nicht den Rücken zuwandte und holte ein Taschenmesser und eine Ingwerwurzel aus seiner Hosentasche.

Lindsey lag mit dem Rücken zu ihnen am Boden und konnte somit nicht sehen, was sie machten. In aller Ruhe fing Aaron jetzt an, den frischen Ingwer zu schälen. Charles beobachtete ihn verwirrt und warf immer wieder einen Blick auf Lindsey, der sich nicht rührte.

„Wird ihm bald zu langweilig. Außerdem weiß ich, dass er ganz wild auf ein bisschen Strafe ist“, flüsterte Aaron ihm zu. „Ich wette in einer Minute fängt er an sich zu bewegen, was er eigentlich nicht soll. Schon alleine, um uns zu provozieren.“ Tatsächlich sollte Aaron Recht behalten. Nur kurz nachdem er es gesagt hatte, begann Lindsey tatsächlich, sich zu regen und versuchte, einen Blick auf sie beide zu erhaschen. „Nervt ihn, dass er nicht weiß, was wir machen.“ Aaron grinste frech. In der Zwischenzeit brachte er die Ingwerwurzel in eine Form, die Charles an den Buttplug vom letzten Mal erinnerte.

„Du hast nicht vor, was ich glaube, dass du vorhast, oder?“, erkundigte der sich verwirrt.

„Oh doch, genau das.“ Aaron klappte das Messer zusammen und ließ es wieder in seine Hosentasche gleiten. Charles beobachtete teilweise nachdenklich und teilweise entsetzt, wie er dann wieder zu Lindsey zurück ging. „Hab ich gesagt, dass du dich bewegen darfst?“, erkundigte er sich in scharfem Tonfall. Lindsey schüttelte leicht den Kopf. „Dann tu es nicht!“ Ein klatschender Schlag traf auf Lindseys Gesäß. „Das verlangt nach Strafe. Du wartest gefälligst, bis du an der Reihe bist. Und du wirst dich verhalten, wie ein vorbildlicher Sub. Verstanden?“ Lindsey nickte langsam. Aaron fischte eine Tube aus seiner anderen Hosentasche heraus und verteilte etwas von deren Inhalt auf seinen Fingern.

Eigentlich wollte Charles den Blick abwenden. Dabei zuzusehen, wie Lindsey von Aaron mit was auch immer penetriert wurde, stand nicht gerade weit oben auf seiner Wunschliste. Aber irgendetwas hielt ihn davon ab, den Blick auch nur zu senken. Faszination, wie er mit mäßigem Entsetzen erkannte. Erleichtert war er erst wieder, als ihm klar wurde, dass er jedoch nicht mit Aaron tauschen wollte. Andererseits konnte er nicht vermeiden, dass es ihn erregte dabei zuzusehen und Lindseys Reaktionen zu beobachten, die recht interessant ausfielen, wie er fand.

Im ersten Moment, als Aaron mit dem Finger und ordentlich Gleitmittel in seinen Anus drängte, konnte Charles trotz Ballknebel deutlich erkennen, dass Lindsey es genoss. Als jedoch Aaron seinen Finger durch das Stück Ingwer ersetzte, runzelte er die Stirn und wirkte so gar nicht mehr begeistert. Schließlich schloss Lindsey die Augen und atmete relativ schnell. Besorgt beobachtete Charles ihn und sandte dann einen fragenden Blick an Aaron, der nur beruhigend lächelte.

Er gab Lindsey einen kräftigen Klaps auf das Gesäß und stand dann auf. „Und jetzt benimm dich besser mal, sonst bleibt das gute Stück länger als nötig wo es ist. Und du weißt, ich drohe nicht nur. Versuch gar nicht erst, den Plug rauszudrücken.“ Tatsächlich hielt Lindsey still und rührte sich kein bisschen, als Aaron zurück zu Charles ging. „Mach dir keine Sorgen. Es ist verdammt unangenehm, aber anders als physisch verursachter Schmerz völlig ungefährlich. Die ätherischen Öle des Ingwers sorgen für ein unangenehmes Brennen, aber die Wirkung vergeht relativ schnell, je nach Einwirkzeit.“ Charles nickte knapp. „Keine Sorge, Lindsey mag das eigentlich. Er hat nur nicht gewusst, dass ich das heute machen würde. Der Überraschungseffekt war dementsprechend größer. Man nennt diese Praktik übrigens Figging.“

„Und wieder was gelernt.“ Charles grinste. Er entspannte wieder, nachdem ihm Aaron versichert hatte, dass Lindsey keine Gefahr drohte. Er vertraute dem anderen Mann und war sich sicher, dass der nichts tun würde, was Lindsey ernsthaft schädigen konnte.

„Na, das ist doch zur Abwechslung mal ein braver Junge.“ Aaron war zu Lindsey zurückgegangen und packte ihn grob an den Haaren, um seinen Kopf etwas zu sich zu drehen. „Aber ich will ehrlich sein. So ganz überzeugt mich das noch nicht.“ Aaron grinste Lindsey sadistisch an und zog dann erneut etwas aus seiner Tasche. Der am Boden liegende stieß einen gepressten Laut aus. Charles hatte keine Ahnung, was Aaron jetzt wieder machte. Aber offensichtlich war Lindsey davon nicht allzu begeistert, obwohl er die Kugel nicht los ließ.

Kurz darauf entfernte Aaron das Ingwerstück wieder und warf es in einen Mülleimer. Danach wusch er sich ausgiebig die Hände und Lindsey lag noch immer unbeachtet am Boden herum. Charles ging schließlich zu ihm und ging direkt bei Lindsey in die Hocke. Jetzt erkannte er auch, was Aaron gemacht hatte. Ein breiter Lederring lag eng um Lindseys Erregung und er konnte sich beim besten Willen nicht vorstellen, dass das auch nur im Entferntesten angenehm war. Aber er musste den Ring ja nicht tragen. Er betrachtete ihn grinsend.

„Ist dir langweilig, Kleiner?“, erkundigte er sich grinsend. Lindsey zögerte. Scheinbar wollte er zwar zustimmen, aber konnte sich nicht dazu durchringen, was Charles logisch fand, denn damit hätte er ja seine und Aarons Autorität angezweifelt und an ihnen gemeckert. Ein guter Sub tat so etwas bestimmt nicht. Deshalb hatte er aber gefragt. „Willst du mir wohl antworten?“, meinte er drohend und schlug leicht mit der flachen Hand auf Lindseys Gesäß. Große, blaue Augen sahen ihn fragend und fast etwas verwirrt an. Schließlich nickte er zögerlich.

„Ja, dir ist langweilig oder ja, du willst mir antworten?“, erkundigte sich Charles lauernd. Er nahm Lindseys Kinn zwischen Daumen und Zeigefinger und sah ihn fragend an. Lindsey versuchte ihm zu antworten, doch der Ballknebel sorgte natürlich dafür, dass die Antwort reichlich unartikuliert war. Seine Augen leuchteten regelrecht. Mit einem Seufzen stand Charles auf und ging von ihm weg. „Schön, dann eben nicht. Lasse ich dir aber nicht durchgehen, so ein Verhalten“, erklärte er grimmig und trat an die Wand, begutachtete die diversen Gegenstände erneut. Aaron trat zu ihm und warf ihm einen amüsierten Seitenblick zu.

„Naturtalent“, flüsterte er grinsend. Mit fragendem Blick nahm Charles eine Kette von der Wand, an deren Enden sich Klammern befanden. Aaron nickte zustimmend und zeigte ihm rasch, wie er die Klammern verwenden musste. Mit leiser Stimme wies er ihn an, den Schmerz nur langsam zu steigern, damit Lindsey sich daran gewöhnen konnte und sichergestellt war, dass es tatsächlich zu Lustschmerz kommen würde und nicht zu unangenehmen, wirklichen Schmerzen. Langsam ging Charles zu Lindsey zurück, diesmal jedoch trat er in dessen Rücken an ihn heran, so dass der Gefesselte nicht sehen konnte, was er vorhatte.

„Blick geradeaus“, befahl Charles in scharfem Tonfall und Lindsey gehorchte folgsam. Es gestaltete sich für Charles überraschend einfach, die Klammern an den Brustwarzen des Wehrlosen zu befestigen. Lindsey stöhnte auf, als Charles die kleinen Gewinde langsam und behutsam fester zog, doch er drängte sich ihm regelrecht entgegen, so sehr es in seiner gefesselten Haltung möglich war. Charles’ Körper reagierte sofort auf Lindseys drängen und pumpte Blut zwischen seine Beine. Es war weniger die Tatsache, dass er Lindsey Schmerz zufügte, die ihn selbst so anheizte. Es war Lindseys Reaktion darauf, sein Flehen nach mehr, die Tatsache, dass er es wirklich wollte. Das und mehr. Es wirkte seltsam beruhigend und Charles entspannte, ließ sich in die Rolle fallen, die ihm in dieser Session zugedacht war. Und er hatte nicht einmal ein großes Problem damit.

„So, Kleiner.“ Charles tätschelte geradezu liebevoll Lindseys Hüften. „Versuchen wir es noch einmal. Langweilst du dich?“ Lindsey zögerte erneut und Charles ließ ihm gar nicht die Zeit, um sich zu überlegen, ob er die Frage mit ja oder nein beantworten wollte. Sie spielten einander dadurch regelrecht in die Hand, denn so konnte Charles ihn aus der unbequemen Lage befreien und das Spiel einen Schritt weiter tragen. Mit einem Seufzen, als trüge er die Last der Welt auf den Schultern, machte sich Charles an den Fesseln zu schaffen. Die Schnürung war überraschend einfach zu lösen und er befreite Lindsey weit genug von dem blauen Seil, damit der zumindest seine Füße wieder bewegen konnte.

„Steh auf“, befahl er knurrend. Etwas unbeholfen rappelte sich Lindsey hoch, da sein Oberkörper noch immer weitgehend gefesselt war und er die Arme kaum benutzen konnte. „Na wird’s bald!“, meinte Charles ungeduldig und zerrte ihn unsanft auf die Beine. Er hatte sich wieder die Gerte gegriffen und trieb Lindsey mit leichten Schlägen in Richtung Wand und zum Andreaskreuz. Dort angekommen befreite er ihn endlich von den restlichen Fesseln, nur um ihn gleich darauf mit Hilfe der eisernen Fuß- und Handschellen, die er mitgenommen hatte, an Haken an das Kreuz zu fesseln. „Stillhalten“, knurrte er dicht an Lindseys Ohr und entfernte sich dann erneut.

Die Gerte schien ihm für den Anfang etwas heftig, vor allem nachdem Aaron gesagt hatte, er müsse die Schmerzintensität langsam steigern. Also suchte er die Wand nach etwas geeignetem ab und blieb schließlich bei einer weichen Lederpeitsche mit zahlreichen Enden hängen. Fragend blickte er Aaron an, der sich weiterhin im Hintergrund hielt und bei der Wand blieb, um ihm bei Fragen zur Seite stehen zu können.

„Perfekt für den Anfang“, nickte er bestätigend. „Das Ding nennt man Flogger. Ist relativ weich wobei sie auch schon wehtun kann, wenn man ordentlich durchzieht. Später kannst du dann zu ner härteren Peitsche oder der Gerte übergehen. Nach belieben auch Rohrstock oder Tawse.“ Damit wies er auf ein seltsames, relativ kurzes Gebildes, das aus einem Griff und zwei Lederzungen bestand. Charles nickte und ging langsam und leise zu Lindsey zurück.

Er beobachtete, wie Lindsey sich bewegte, mit der Hüfte nach vorne drückte, wodurch seine Erregung gegen einen leicht gepolsterten Abschnitt der Konstruktion gerieben wurde. Er holte mit dem Flogger aus und ließ die zahlreichen Zungen über Lindseys Rücken lecken, der daraufhin erschrocken zusammenzuckte, weil er offensichtlich nicht gehört hatte, dass Charles bereits zurückkam.

„Habe ich dir nicht gesagt, dass du stillhalten sollst?“, fuhr er den jungen Mann an und ließ die weiche Peitsche mehrmals auf seinen Körper schnellen. Lindsey ließ den Kopf aufstöhnend nach vorne sacken, lehnte seine Stirn gegen die kühle Wand vor ihm. Charles verteilte noch einige leichtere Schläge über seinen Rücken und hielt dann inne, gab Lindsey einen Moment um Atem zu holen. Er trat näher an ihn, drängte sein Becken gegen die wohlgeformte Kehrseite, deren Anblick ihn zu seiner eigenen Überraschung tatsächlich erregte. Er legte die Hand gegen Lindseys Schulter, der die Geste sofort mit dem abgesprochenen Gegendruck beantwortete und sein Becken bei Charles’ Berührung ebenfalls gegen ihn drängte.

„Willst du mehr?“, fragte Charles in spielerisch neckendem Tonfall und ließ seine Hand unsanft kratzend über Lindseys Rücken nach unten wandern. Der junge Mann keuchte gegen den Knebel und nickte rasch. „Hm. Dann hören wir auf“, neckte Charles. Ein fast schon panischer Laut drang zu ihm durch und geradezu bettelnd drängte sich Lindsey noch fester gegen ihn, woraufhin Charles einen Schritt zurücktrat und ihm somit jegliche Möglichkeit nahm, sich gegen seinen Körper zu pressen. Stattdessen trat er an Lindseys Seite und zog die Klammern noch etwas fester. Wieder stöhnte Lindsey auf, drängte seiner Hand entgegen, die Charles sogleich wieder wegnahm.

Lindseys Haut an Rücken, Gesäß, Oberarmen und Beinen war leicht gerötet und fühlte sich warm an. Die relativ sanften Schläge hatten seine Durchblutung stark angeregt. Charles ging dazu über, zwischen sanftem Lecken und hartem Schnalzen der Peitschenenden zu variieren, wanderte mit dem Foltergerät in einem unvorhersehbaren Muster über Lindseys Rückseite und trieb ihn immer weiter in seine Welt aus Schmerz und Lust. Nach einer Weile hielt er erneut inne, als er bemerkte, dass es Lindsey längst nicht mehr genug war, und holte sich eine andere Peitsche von der Wand. Dazu die Gerte und sogar die Tawse. Aaron flüsterte ihm lediglich zu, dass er bei der Tawse vorsichtig sein musste, weil sie ziemlich schmerzhaft auf nackter Haut war.

Wieder versicherte sich Charles durch eine Berührung an Lindseys Schulter, dass es dem Anderen noch immer gut ging, beruhigt durch den geradezu drängenden und bettelnden Gegendruck nahm er das Spiel wieder auf.

Längst hatte er vergessen, dass Aaron da war und ihnen zusah. Längst machte er sich keine Sorgen oder Gedanken mehr. Er beobachtete jede Reaktion von Lindsey und ihm entging nicht, dass der Laut, den er ausstieß, wenn er etwas zu fest zuschlug, ein völlig anderer war, als bei den weniger festen Schlägen. Innerhalb kürzester Zeit konnte Charles mit großer Sicherheit sagen, wie weit er gehen durfte und wann es zu viel wurde, auch wenn Lindsey das zu viel bisher noch nicht bemerkbar gemacht hatte. Er wusste es einfach.

Sie waren in einer eigenen Welt, in der es nur sie beide gab. Die Tawse musterte Charles rasch wieder aus, ebenso wie er den Flogger bald verwarf. Erstere war Lindsey zu schmerzhaft, letzterer brachte nicht genug Schmerz und Charles wollte sicherstellen, dass Lindsey voll auf seine Kosten kam. Das war das Mindeste, was er ihm als Entschädigung für den schrecklichen Tag bieten konnte. Er hatte irgendwann sein Hemd abgelegt, weil ihm von der Anstrengung zu warm geworden war und eigentlich spielte er längst mit dem Gedanken, die Hose ebenfalls abzulegen, denn sie war unangenehm eng geworden. Lindseys Haut war von einem dünnen Schweißfilm überzogen, seine Haare waren ebenfalls feucht.

Der junge Mann wand sich, drängte immer mehr gegen den Widerstand vor ihm. Irgendwann schien ihn die Kraft in den Beinen zu verlassen, er knickte leicht ein. Charles war sofort bei ihm, stützte den geschwächten Körper. Im ersten Moment erschrak er, doch rasch war ihm klar, dass Lindsey alles andere als unter dem Schmerz zusammengebrochen war. Er hielt ihn mit sanfter Gewalt aufrecht, wartete. Aaron trat zu ihm und strich Lindsey sanft durch die Haare.

„Verdammt gute Arbeit, Charles“, meinte er anerkennend. „Am Andreaskreuz kommt er nur selten in seinen Subspace. Geben wir ihm etwas Zeit, um das auszukosten und dann zeige ich dir noch ein anderes, sehr nettes Spielzeug.“ Seine Stimme war sanft und leise, als wollte er Lindsey nicht in seinem Höhenflug stören. Charles zog zwar fragend die Augenbrauen hoch, anhand der Bezeichnung, die Aaron wie selbstverständlich eingestreut hatte, doch als er Lindsey beobachtete, konnte er sich gut ausmalen, was Aaron mit Subspace meinte.

Das letzte Mal hatte sich Lindsey auf dem Bett liegend unter der heißen Folter mit Kerzenwachs in diesen Zustand katapultieren lassen. Er war völlig weggetreten, genoss die Empfindungen, die seinen Körper durchströmten und Charles kam nicht darum herum, es fast schon mit ihm zu genießen.

Sein Zustand hielt mehrere Minuten an, in denen sie ihn einfach festhielten und seine Haut immer wieder mit sanftem Kratzen und Streicheln liebkosten. Endlich schien sich Lindsey wieder gefangen zu haben und öffnete langsam wieder die Lider. Aaron blickte ihm kurz in die Augen und klopfte leicht gegen seine geschlossene Hand, woraufhin Lindsey nur nickte. Dann verband ihm Aaron die Augen mit einem dicken, tiefschwarzen Tuch. Charles beobachtete die Geschehnisse verwirrt. Er fühlte sich zurückgesetzt, außen vor gelassen, weil er nicht verstand, welche stumme Konversation Lindsey und Aaron gerade geführt hatten. Er wäre so gerne Teil davon gewesen, dass es fast schon schmerzte.

„Ich dachte man sollte nicht Knebeln und Augen verbinden zur gleichen Zeit …“, murmelte Charles verwirrt.

„Bei dem was ich vorhabe, geht das. Mal bisschen Abwechslung reinbringen“, meinte er grinsend und löste dann die Haken, die Lindsey noch immer am Kreuz hielten. Er strauchelte kurz, ehe er sich wieder gefangen hatte und, nur geringfügig von Charles gestützt, aufrecht stehen blieb. Aaron legte einen Finger auf seine Lippen und gab Charles damit zu verstehen, dass sie leise sein sollten, dann wies er in eine Ecke des Raumes und zog Lindsey und Charles mit sich.

So ganz schien Lindsey noch immer nicht bei sich zu sein, denn er bewegte sich sehr langsam und fast schon unsicher, bedeutete ihnen aber in keiner Weise, dass etwas nicht in Ordnung war und hielt auch die Kugel weiterhin in seiner Hand. Aaron führte sie beide zu einem seltsamen Gebilde, das Charles an eine lederne Hängematte denken ließ, die mit Hilfe von Ketten an der Decke angebracht war. Lindsey ließ sich ohne jeglichen Widerstand von ihnen in das Gebilde bugsieren, wo ihm Aaron die Handgelenke erneut fixierte. Er schien froh zu sein, dass er sich nicht mehr auf eigenen Beinen halten musste und entspannte sich umgehend, sank vollends in den Halt, den die Ledermatte bot.

Amüsiert beobachtete Charles, wie Lindsey angestrengt lauschte und vergebens versuchte, zu erahnen, wo sie sich genau befanden und was sie wohl vorhatten. Nach einer Weile, in der er immer angestrengter lauschte und sich nach und nach sein ganzer Körper anspannte, in purer Erwartung dessen, was sie jetzt wohl mit ihm vorhatten, fing Aaron an, seine Haut sporadisch zu berühren, mit leichten Schlägen, sanftem Streicheln und festem Kratzen. Seine Fingernägel hinterließen rote Striemen auf Lindseys Haut, der sich jeder Berührung noch etwas mehr entgegendrückte.

Nachdem er Aaron einen Moment beobachtet hatte, fing Charles ebenfalls an, Lindsey zu berühren und zu kratzen. Auch hier variierte er zwischen einfachem Streicheln, leichtem Kratzen und mäßigen Klapsen, die er willkürlich auf Lindseys Haut streute. Er konnte regelrecht dabei zusehen, wie sich Lindsey wieder in den Zustand sinken ließ, den Aaron als Subspace bezeichnet hatte. Fast hatte er das Gefühl, dass es zu viele Sinneseindrücke waren, als dass Lindsey sie noch differenzieren konnte und er war sich sicher, dass der junge Mann keine Ahnung hatte, wer ihn wann wo berührte. Vermutlich hatte er längst vergessen, dass Aaron und Charles noch da waren. Verlangend ragte seine Erregung auf, bettelte um Aufmerksamkeit, die sie ihm jedoch verwehrten.

Aaron trat kurz beiseite und kam mit einer Kerze zurück, die er Charles entgegenhielt. Bevor der jedoch anfing, heißes Wachs auf Lindseys Haut tropfen zu lassen, vergewisserte er sich mit einem Blick auf seinen Mentor noch einmal, ob der Abstand in Ordnung war. Der andere Mann nickte lächelnd und zwinkerte, als er zu Lindseys Beinen trat und ihm auch die Fußgelenke an der Schaukel festmachte, so dass er nun vollends ausgeliefert war und Aaron ungehindert Zugang zu Lindseys Kehrseite hatte. Wieder zog er die Tube heraus und ließ etwas von dem dickflüssigen Gleitmittel in seine Hand laufen, doch dann wartete er grinsend. Erst als Charles die ersten Tropfen auf Lindseys Haut fallen ließ, drängte Aaron einen Finger in den wehrlosen Körper. Lindsey japste nach Luft, bog seinen Rücken durch schien nicht zu wissen, worauf er sich konzentrieren sollte.

„Überraschung“, grinste Aaron frech und tätschelte beruhigend Lindseys Oberschenkel. Er nahm sich Zeit, um Lindsey ordentlich vorzubereiten. Charles beobachtete ihn dabei fasziniert und fast schon ein wenig eifersüchtig, denn ganz klar hatte sich Lindsey dazu entschieden, sich mehr auf Aarons drängende Bewegungen in ihm zu konzentrieren als auf das Wachs. Der junge Mann versuchte, sich Aaron stärker entgegen zu drängen, was ihm aber nicht möglich war, da er keine Chance hatte, die Bewegungen der Schaukel zu kontrollieren.

Aarons Blick glitt zu Charles und er grinste leicht, gab ihm mit einer Kopfbewegung zu verstehen, dass er zu ihm kommen sollte. Er bewegte sich langsam in Lindseys Körper, nahm schließlich einen dritten Finger hinzu und weitete ihn sanft.

„Willst du ihn dieses Mal nehmen?“, flüsterte er dicht an Charles’ Ohr. Charles schluckte, knabberte grübelnd an seiner Unterlippe herum. Er war sich nicht sicher, ob er wollte oder nicht. Obwohl ihm sein Körper unmissverständlich mitteilte, dass er es absolut befürwortete und Aaron mit Sicherheit keine bessere Idee hätte haben können. Pochend und regelrecht schmerzend begehrte seine Erregung gegen die beengende Hose auf. „Lass dir Zeit mit der Entscheidung. Niemand drängt dich.“ Aarons Stimme war noch immer sehr leise und Charles ging davon aus, dass Lindsey gar nicht wirklich mitbekam, was sie gerade redeten.

„Meinst du er …“

„Ganz sicher.“

„Aber ich …“

„Das macht überhaupt nichts. Dein Körper weiß schon, was er tun muss. Geh es nur langsam an. Du wirst überrascht sein. Es ist ganz anders als mit einer Frau zu schlafen. Für mich persönlich ist es viel besser. Falls es dir doch nicht zusagt, tauschen wir einfach.“ Charles nickte. Er spürte Hitze auf seiner Wange und fragte sich warum er tatsächlich begierig darauf war, es einmal zu versuchen. Eigentlich war das doch so gar nicht sein Fall und eigentlich sollte doch allein der Gedanke Ekel aufkommen lassen. Aber dabei zuzusehen, wie Aaron den Wehrlosen vorbereitete und Lindseys Reaktionen darauf zu beobachten, war viel zu erregend gewesen. Die Vorstellung, dass Aaron den jungen Mann in die Glückseeligkeit treiben würde und nicht er selbst, missfiel ihm irgendwie.

„Ja“, flüsterte er schließlich und öffnete völlig automatisiert seine Hose, ließ sie zu Boden gleiten und stieg heraus. Aaron nickte zustimmend und drückte ihm ein Kondom und die Tube mit dem Gleitmittel in die Hand. Dann nahm er die Kerze entgegen, blieb aber noch immer stehen, neckte Lindsey noch etwas mehr mit quälend langsamen Bewegungen, während sich Charles vorbereitete. Seine Hände zitterten leicht, als er das Kondom überstreifte und er schloss kurz die Augen und ballte die Hände zu festen Fäusten.

„Ganz ruhig. Ist alles in Ordnung“, flüsterte Aaron beruhigend. „Hab bisschen Geduld. Mit dir und mit Lindsey. Oh und Charles? Wenn er kommen darf, nimm ihm den Ring ab. Ist ein Druckknopf, der recht leicht aufgeht. Und sag ihm, dass er kommen darf. Gib ihm die Erlaubnis, egal wie seltsam dir das vorkommt.“ Charles nickte knapp. Diese Erkenntnis hatte er ja schon bei dem kleinen Intermezzo in der Zelle gehabt, dass Lindsey wollte, dass er einen klaren Befehl bekam, dass er es geradezu brauchte. Er drückte etwas von dem dickflüssigen Gel in seine Hand und verteilte das Gleitmittel auf seiner pochenden Härte.

Mit zustimmendem Nicken ließ Aaron endlich von Lindsey ab und trat zur Seite, damit er Charles nicht im Weg stand. Einen Moment stand der einfach nur da, schluckte schwer und bereute sein vorlautes Mundwerk fast schon. Und vor allem nervte ihn sein Körper wirklich, denn der schrie pochend und schmerzhaft danach, dass er jetzt irgendetwas tun musste. Zaghaft trat Charles etwas näher und dirigierte seine Erregung etwas mit der Hand. Die Schaukel hatte gerade die perfekte Höhe. Er musste sich nicht strecken oder stark in die Knie gehen. Aaron trat an Lindseys Kopf, wofür Charles doch dankbar war, denn so konnte er sich einreden, dass ihm der andere wenigstens nicht total dabei zusah und er etwas Privatsphäre hatte.

Sämtlicher Sinneseindrücke beraubt, begann Lindsey unruhig zu werden. Er drehte den Kopf seitlich, lauschte, versuchte dann, die Schaukel durch ruckartige Bewegungen dazu zu bringen, in irgendeine Richtung zu schwingen. Charles reagierte mit Strenge auf sein Benehmen und versetzte ihm einen saftigen Schlag auf den Hintern. Lindsey zischte zwar kurz, beschwerte sich aber nicht weiter. Aaron bedeutete ihm mit gestrecktem Daumen, dass er richtig reagiert hatte und beruhigte Charles damit, der mittlerweile wirklich nervös war.

Charles schob sämtliche störende Gedanken wieder einmal beiseite griff die Ketten der Aufhängung dicht an der Liegefläche, um sie etwas zu stabilisieren und schob sich dann langsam etwas vor. Die kurze Sensation des Eindringens gegen einen kurzen Widerstand und das Gefühl von berauschender Enge und Hitze um seine Härte ließ ihn keuchend nach Luft schnappen und sein Blick flog zu Aaron. Mit weit aufgerissenen Augen starrte er den anderen Mann an, ignorierte nur für einen Moment, wie Lindsey auf ihn reagierte, weil er das Gefühl hatte, dass er das nicht noch zusätzlich verkraften würde. Aaron hatte Recht behalten. Es war verdammt gut. Viel besser, als er sich je vorgestellt hätte.

Aarons Blick und das leichte Lächeln auf seinen Lippen sprach Bände. ‚Hab ich dir doch gesagt’ las Charles überdeutlich darin. Er nickte rasch und sammelte sich noch einen Moment, ehe er wieder auf Lindsey achtete.

Der junge Mann verhielt sich absolut ruhig, wartete gebannt, doch seine Brust hob und senkte sich schnell. Langsam schob Charles sich tiefer in ihn, ließ die Schaukel los und griff stattdessen verlangend nach Lindseys Hüften, der ergeben aufkeuchte. Er wollte Haut, er brauchte Haut, wollte Lindsey so nah sein, wie es ihm irgend möglich war.

Es dauerte einen Moment, bis Charles einen Rhythmus gefunden hatte, der ihm angenehm war und bei dem er davon ausgehen konnte, dass er nicht gleich kommen würde. Aaron trieb ihn nicht an, Lindsey hingegen versuchte wieder, sich ihm entgegenzudrängen. Grinsend versetzte ihm Charles erneut einen festen Klaps, um ihn zu ermahnen und daran zu erinnern, wo und wer er war. Gegen den Ballknebel wimmernd versuchte Lindsey dennoch ihm noch näher zu kommen.

Charles änderte seine Haltung probehalber ein wenig, als er sich erneut vorschob und Lindseys heftiges, von dem Knebel nur mäßig bedämpftes Stöhnen gab ihm deutlich zu verstehen, dass es ihm so noch besser gefiel. Aaron ließ weiterhin heißes Wachs auf Lindseys Körper tropfen, beobachtete den jungen Mann ebenso wie Charles seinen Blick nicht von Lindseys Körper nahm, um zu reagieren sollte dem etwas nicht behagen.

Allerdings entpuppte sich jeder Gedankengang als viel zu langwierig um Energie darauf zu verschwenden. Seine Bewegungen waren längst drängender geworden, schneller. Aaron beobachtete sie grinsend und nestelte dann an der Augenbinde herum. Charles keuchte, als ihm klar wurde, was Aaron vorhatte. Wollte er Lindsey wirklich dabei in die Augen sehen, während er sich immer heftiger in seinen Körper bohrte? Als ihn der andere Mann aber fragend anblickte, nickte er knapp. Er vermisste das intensive Blau von Lindseys Augen und seine Fähigkeit ihm mit nur einem Blick sämtliche Bedenken zu nehmen. Er wollte in den blauen Augen lesen, dass es dem anderen gefiel, wollte Bestätigung darin finden, dass er sich nicht dumm oder ungeschickt anstellte. Charles sehnte sich nach der blauen Magie in den Augen des jungen Mannes und war Aaron sogleich dankbar, dass er es wohl erkannt hatte und von selbst auf den Gedanken gekommen war, ihnen wieder die Möglichkeit zu geben, einander in die Augen zu sehen.

Aaron nahm dem Gefangenen die Augenbinde ab, der überrascht blinzelte, ehe sein Blick auf Charles’ Augen traf. Verdutzt sah er ihn an, ehe ein wohlbekanntes Blitzen in seine Augen trat. Die Ketten der Aufhängung rasselten, als Lindsey erfolglos versuchte, die Beine um Charles zu legen. Mit einem flehenden Blick wandte er sich wieder an Aaron, der kurz nachzudenken schien und dann knapp nickte.

Mit einem einzigen Handgriff löste er die Haken an Lindseys Fußschellen, der noch im selben Augenblick die Beine um Charles schlang und ihn noch enger an sich zu ziehen versuchte. Lindseys freie Hand hatte haltsuchend die Kette der Aufhängung umgriffen und als Aaron ihm die Kugel aus der anderen Hand nahm, schlang Lindsey auch sie um die Ketten, ließ den Kopf wieder zurückfallen und keuchte trotz Ballknebel laut.

Sein klammernder Griff war beinahe schmerzhaft und Charles streichelte beruhigend Lindseys Oberschenkel, bis der etwas locker ließ. Flehende, blaue Augen bohrten sich erneut in Charles Blick, bettelten stumm um mehr, um die ersehnte Befreiung. Charles festigte seinen Griff etwas, auch wenn er sich sicher war, dass er Lindsey damit ein paar ordentliche blaue Flecken verpasste, zog ihn eng an sich, hämmerte unerbittlich und tief in Lindseys willigen Körper. Er dachte längst nicht mehr, reagierte nur noch. Sowohl auf Lindseys Drängen und seinen flehenden Blick als auch auf seinen eigenen Körper, der sich nur noch nach Erlösung sehnte.

Aaron trat erneut näher und löste die Klammern von Lindseys Brustwarzen, der sich dabei aufbäumte, soweit es ihm möglich war und sich wimmernd enger an Charles klammerte. Als Lindsey dann auch noch seine Muskeln spannte, ihn regelrecht tiefer in sich saugen wollte, verlor Charles den Kampf endgültig.

Sein Griff wurde noch etwas fester, seine Knöchel traten hell hervor, als er sich fast ganz aus Lindsey zurückzog und sich dann mit aller Kraft tief in seinen Körper trieb, was diesen zu heftigem Aufstöhnen antrieb.

„Lindsey!“, stieß Charles hervor und schloss seine Faust um die Härte des Mannes, massierte ihn in langsamen Bewegungen, während er mit letzten, geradezu trägen Stößen seines Beckens noch wenige Male in seinen Körper drängte. „Komm für mich, Kleiner“, brachte er mühsam hervor und löste endlich den ledernen Ring von Lindseys Erregung.

Das schien genug, um Lindsey über die Klippe zu treiben. Seine Fingerknöchel traten weiß hervor, als sich seine Muskeln spannten und er sich in Charles Hand ergoss. Er biss heftig stöhnend in den Plastikball der einen erlösten Aufschrei ersticken wollte, was aber nicht so ganz gelang.

Charles klammerte sich noch immer an Lindsey fest, so wie dieser sich vehement weigerte, ihn aus dem klammernden Griff seiner Beine zu entlassen, obwohl er sich längst aus seinem Körper zurückgezogen hatte. Er hatte das Gefühl einfach noch nicht ohne Halt stehen bleiben zu können und obendrein wollte er bei Lindsey bleiben. Seine Nähe spüren, sich von dem Vibrieren des verschwitzten Körpers anstecken lassen, noch etwas länger Lindseys Nähe genießen, seine Hitze spüren.

In der Zwischenzeit löste Aaron auch die Haken an Lindseys Handfesseln und ließ Lindseys Hände behutsam auf seine Brust sinken, ehe er ihm auch endlich den Knebel entfernte. In der Zwischenzeit war es Charles immerhin gelungen, seinen Griff zu lockern. Tiefrote Flecken deuteten an, wo er den jungen Mann festgehalten hatte. Geradezu liebevoll strich er mit der Hand über die malträtierten Stellen, geradezu entschuldigend, unfähig, etwas zu sagen. Lindsey blinzelte schwach und hob leicht den Kopf, lächelte glücklich. Dann blickte er fast schon sehnsüchtig von Charles zum Bett hinüber, wieder zurück zu Charles. „Sling war ne blöde Idee“, murmelte er missmutig und ließ den Kopf matt wieder zurück sacken. Aaron lachte.

„Warum? Du magst die Sling doch.“ Lindsey brummte.

„Schon. Aber da komm ich jetzt nicht mehr rüber“, brabbelte er müde und hob die Hand leicht um auf das Bett zu deuten.

„Bei dir alles klar, Charles?“, erkundigte sich Aaron sanft. Charles nickte knapp und wandte ebenfalls den Blick zum Bett, das so herrlich einladend aussah.

„Was dagegen?“, erkundigte er sich leise und wies ebenfalls darauf. Aaron lachte.

„Mach es dir bequem. Ich regle das hier schon“, meinte er zwinkernd. Sein Blick glitt über Charles Hände, die noch immer wie selbstverständlich Lindseys Haut liebkosten und über Lindseys Beine, die Charles einfach nicht gehen lassen wollten. „Wir kommen auch gleich“, versprach er lächelnd.

Charles nickte mit einem leichten Lächeln, doch es dauerte noch einen Moment, bis er sich von Lindsey löste und dieser ihn freigab. So rasch es ihm möglich war, ging er zum Bett hinüber.

Aaron strich Lindsey die Locken aus der Stirn und hauchte einen sanften Kuss auf seine Lippen. „Nun komm schon her“, meinte er sanft und hob den kleineren Mann kurzerhand aus der Sling, um ihn zum Bett zu tragen.



Also, ich muss ganz ehrlich sagen... ich zittere... Das Kapitel hat mir Kopfschmerzen und graue Haare bereitet und ich habe das Mistding rund 8mal überarbeitet. Ich hoffe, es hat euch wenigstens ein bisschen gefallen, denn ich werd nicht wirklich warm damit... for whatever reason..

Danke an die übrigen Leser und Punktegeber ;) Und hier mal zu den Kommentaren:

@Lackluder: Kein Thema, süße! Wirklich nicht. Freue mich wenn du Zeit zum Lesen und Kommentieren hast. ;) und überlebe mit knapper Not, wenn du ned kommentierst ..... *lol* Ne, just kidding.
Danke, hon. Freut mich sehr, dass es dir wieder gefallen hat und ja, ich hab zwar immer das Gefühl, dass ich die Nebencharaktere zu sehr vernachlässige, aber immerhin versuche ich sie reinzubringen, das stimmt schon ;) Und nein, keine Gnade für Linds. *lol* Die braucht er auch ned. Darf ruhig auch mal rackern *lol*
Danke für den Kommentar!!!

@Meg: Hui, da bin ich ja froh, dass ich dein Gegrummel mit den Kaps aufheben konnte. ;) Tja. wer wird wohl hinter der Sache mit dem Dämon stehen, hm? Und Gunn soll es Angel sagen? Meinst du, den interessiert das wirklich? Wer hat Linds den eingesperrt und ignoriert ihn seither?? Naja ;)
*lach* Ja, da war einiges aufzubauen zwischen den Beiden. Der Grund, warum das Ding so furchtbar lang ist (115 Seiten *lol*) Konnte die ja ned innen Raum zusammenschmeißen und sagen "So, schlagt euch und dann habt euch lieb!"
Freut mich sehr, dass es dir wieder gefallen hat und ich bin echt total happy über deine tollen Kommentare!

@DrusillaCallsIn: *lol* waren zwei Teile, hoffe du hast ned einen ausgelassen ;)
Vielen Dank für deinene Kommentar und ich hoffe, es hat dir auch weiterhin gefallen!

 


 
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Re: Amancham: Das andere Ich - Teil 13 (Punkte: 1)
von Bronx auf Freitag, 02. Mai 2008 @ 08:52:22 Uhr
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Schatz vergiss die grauen Haare und die Kopfschmerzen, das Ding ist super! Gott dieses Kapitel ist der Hammer. Charles hat es endlich fertig gebracht auf seinen Körper zu hören und hat sich genommen was er brauchte.
Jaaaaaaaa.
Das war sooooo toll. Und dass Aaron Lindsey dann noch die Augenbinde abgenommen hat. Das war genial. Herrlich, einfach herrlich und super heiß!



Re: Amancham: Das andere Ich - Teil 13 (Punkte: 1)
von AngelSlayer auf Mittwoch, 17. September 2008 @ 17:18:47 Uhr
(Userinfo | Artikel schicken)



Ah hab´s gefunden. Schreib Dir schnell nen Kommi, dann hab ich´s auch in meiner Liste...
Kannst beruhigt sein, inkl, dieser sind´s ja "nur" 6 Kommi´s die *erstmal* noch folgen!
*kicher*



Re: Amancham: Das andere Ich - Teil 13 (Punkte: 1)
von AngelSlayer auf Samstag, 04. Oktober 2008 @ 04:08:03 Uhr
(Userinfo | Artikel schicken)



So süße, bevor ich ins Bett geh les ich noch schnell mindestens einen Teil und ich sag Dir gleich: Die nächste Story ist schon auserkoren! *gg*

Also dann mal zur Story (Hab übrigens gleich wieder gewusst was war, darfst Dich also ganz hochnäsig selbst loben wie gut Du schreibst, denn sonst verlier ich schnell den Faden bei Mehrteilern, da ich ja zwischendrin auch noch anderes lese....)
Gott ich laber schon wieder...

STORYKOMMI: Leck mich am Arsch war das ein saugeiles Kapitel.
Ich konnte wirklich jede Bewegung, jede Reizung mitfühlen..
Die Schilderungen sind so realistisch, dass man sich fühlt als wäre man dabei und vorallem bist du sehr ausführlich, was mir wahnsinnig gefällt!

Ich weiß echt nicht was Du hast.
Sei doch nicht immer so selbstkritisch!
Dieses Chap gefällt mir grad am allerbesten von dieser Story.
Und wie süß das ist..Gunn hat ja richtig nen Narren gefressen an Linds..

So das hast jetzt davon. Geh doch noch schnell eins lesen!

LG Dani







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