
Autor: redangeleve
Titel: My perfect Enemy
Inhalt: Sieben Jahre nach dem Krieg hat sich Ginnys Leben anders entwickelt, als es alle erwartet haben: Sie ist Single und arbeitet als Heilerin im St. Mungos. Sie ahnt nicht, was auf sie zukommt, als sie eines Tages Besuch von Draco Malfoy erhält, der ihr einen Knebelvertrag aufzwingt, um seinen alkoholkranken Vater zu kurieren
Altersfreigabe: ab 18 Jahren
Teil: 18/?
Disclaimer: Alle in dieser Story verwendeten Charaktere und Grundkonzepte sind Eigentum der jeweiligen Rechteinhaber. Sie werden einzig und allein zu Unterhaltungszwecken genutzt. Eine Copyright-Verletzung ist weder beabsichtigt noch impliziert.
Hauptcharakter(e)/Paar(e): Ginny Weasley/Lucius Malfoy

My perfect Enemy
XVIII. Savin` me
Show me what it`s like
To be the last one standing
And teach me wrong from right
And I`ll show you what I can be
Say it for me
Say it to me
And I`ll leave this life behind me
Say it if it`s worth savin` me
(Nickelback, Savin` me)
Oh Merlin, hatte sich in der letzten Nacht ein ungarischer Hornschwanz auf sie gesetzt? Ginny fühlte sich so zerschlagen, als wäre sie stundenlang durch einen dunklen Wald geirrt, beinah von einem Crup aufgefressen worden und hätte sich anschließend durch eine Feuersbrunst gekämpft. Ach Moment, das war ja tatsächlich passiert... Mit einem Stöhnen rollte sich die rothaarige Frau aus dem Bett und schlurfte Barfuß zur Küchenzeile. Ihre Beine waren wie aus Gummi und in ihrem Kopf drehte sich alles. Am liebsten wäre sie den ganzen Tag im Bett geblieben, aber seit sie am späten Vormittag aufgewacht war, fühlte sich ihr Magen wie ein stetig größer werdendes, schwarzes Loch an, das dringend gefüllt werden musste. Bei dem ganzen Durcheinander der letzten Tage hatte sie nicht den geringsten Schimmer, wann sie das letzte Mal irgendetwas gegessen hatte. Merlin sei Dank hatte sie die Lebensmittel im Muggel-Kühlschrank mit einem Haltbarkeitszauber belegt, sonst wäre ihr die Wahl zwischen einer Tütensuppe und einem magischen Fertiggericht geblieben.
Nachdem sie den Teekessel mit einem Wink ihres Zauberstabs mit Wasser gefüllt und zum Herd levitiert hatte, schmierte sie sich mit wenigen Handgriffen ein großes Bananen-Kürbisgelee-Frischkäse-Sandwich. Ihre Mutter hätte bei dieser Zusammenstellung bestimmt mit dem Kopf geschüttelt, aber Ginny hatte schon immer einen sehr eigenen Geschmack. Der Kessel dampfte genau zum richtigen Zeitpunkt, so dass sie den Tee in eine große Tasse füllte und gemeinsam mit dem Teller, auf dem sich das Sandwich befand, hinüber zu ihrem Nachttisch schweben ließ. Normaler Weise gestattete sie sich so gut wie nie den Luxus im Bett zu essen, denn aus ihrer Zeit mit Harry wusste sie, dass es fast nichts Nervigeres gab, als sich in ein vollgekrümeltes Bett zu legen, doch heute war sie definitiv zu erschöpft, um sich aufs Sofa oder an den Esstisch zu setzen.
Mit einem Seufzen ließ sich die junge Frau zurück in die Kissen fallen und machte sich in Windeseile über das Essen her. Sie konnte sich kaum erinnern, jemals so hungrig gewesen zu sein. Selbst als die Carrows die Schüler von Hogwarts für jeden Verstoß gegen ihre Regeln mit Essensentzug gestraft hatten, war ihr nie so flau im Magen gewesen. Doch mit jedem Bissen fühlte Ginny, wie ihre Lebensgeister langsam in sie zurück fanden.
Als sie am frühen Morgen in ihrer Wohnung angekommen war, hatte sie geglaubt, vor lauter Aufregung und Ärger kein Auge zumachen zu können, doch kaum dass sie ihr Nachthemd übergezogen hatte und unter die warme Decke geschlüpft war, war sie auch schon eingeschlafen. Tatsächlich war sie so am Ende gewesen, dass sie erst dann die Augen geöffnet hatte, als die Uhr des nahen Kirchturmes elf Mal schlug. Doch auch da war sie noch nicht bereit gewesen, sich mit den Ereignissen von gestern zu konfrontieren. Ihr Körper und auch ihr Geist hatten sich geweigert, den angenehm schläfrigen Zustand aufzugeben, in dem sie sich befand. Doch jetzt, mit einer Mahlzeit und einem warmen Tee im Bauch, fand auch die maßlose Wut in ihr Innerstes zurück.
Dieser Mistkerl! Wie hatte sie nur so blauäugig sein können zu glauben, dass Draco einmal in seinem Leben mit offenen Karten spielte?! Sie kannte ihn doch wirklich lange genug um zu wissen, dass er immer nur an sich selbst dachte. Eine Eigenschaft, die er ganz offensichtlich von seinem Vater geerbt hatte. Und nun trug Lucius die Rechnung dafür, dass er seinen Sohn zu einem materialistischen und egoistischen Bastard erzogen hatte. Eigentlich hatte Lucius diese Situation selbst herauf beschworen. Wenn er kooperiert hätte, sich nur ein wenig einsichtig gezeigt hätte, wäre es wohl nie so weit gekommen. Wobei man das bei Draco nie wusste. Er hätte vermutlich immer einen Weg gefunden, um das Ziel, seinen Vater auf Eis zu legen, endlich zu erreichen.
In Gedanken sah sie Lucius vor sich, wie er bleich und kraftlos im Bett gelegen hatte. In seinem Zustand war es völlig ausgeschlossen, dass er Draco auch nur irgendetwas entgegen zu setzten hatte. Trotzdem sollte ihr Malfoy Senior nicht Leid tun. Schließlich hatte sie ihm selbst gesagt, dass es bei seiner zerstörerischen Art besser wäre, sein Sohn würde ihn entmündigen. Doch jetzt, wo es soweit gekommen war, hegte Ginny ernste Zweifel daran, dass Lucius die „Pflege“ seines Sohnes lange unbeschadet überstehen würde.
Mit einem Seufzen ganz tief aus ihrem Innersten stellte sie den Teller und die Tasse zur Seite und holte sich stattdessen eine große Tafel Nuss-Nougat-Schokolade aus der Schublade ihres Nachttisches. Vielleicht würde ihr ein kleiner Zuckerschock dabei helfen, die trüben Gedanken zu verscheuchen. Lucius war nicht länger ihr Problem und sie sollte aufhören, sich ihren Kopf über sein Wohlbefinden zu zerbrechen. Im Moment sollte sie lieber darüber nachdenken, wie sie Draco sein Gold zurück bezahlte. Es konnte einfach nicht sein, dass sie sich von ihm erpressen lassen musste. Doch solange sie finanziell in seiner Schuld stand, hatte er ein Druckmittel gegen sie. Zweihundert Galleonen... selbst wenn sie von ihrem Gehalt in den nächsten zehn Jahren keinen Sickel ausgeben würde, wäre es für Ginny schier unmöglich diese Summe aufzubringen. Sie brauchte also dringend Hilfe.
Aber von wem? Ihre Familie schied als potentieller Geldgeber von vorn herein aus. Es schien ein ungeschriebenes Gesetz in der Zauberwelt zu sein, dass alle Weasleys nie zu Wohlstand kamen. Hermine und Ron waren wohl die Einzigen in ihrer nahen Verwandtschaft, die über einen - wenn auch bescheidenen - Luxus verfügten. Doch auch sie hatten fast ihre gesamten Ersparnisse geopfert, um George die Erhaltung seines Ladens zu ermöglichen.
Wer kam also noch in Frage? Nachdenklich verzog Ginny das Gesicht. Es gab nur eine Person, die finanziell ausgesorgt hatte und die ihr auf Anhieb einfiel: Harry Potter. Vermutlich würde er ihr das Gold sogar geben, wenn sie ihn darum bat, aber dieser Gang würde ihr beinah noch schwerer fallen, als damals, als sie vor Draco zu Kreuze gekrochen war. Zumal sie ihm nicht die Wahrheit darüber sagen konnte, wofür sie die Galleonen wirklich brauchte. In einer ihrer unzähligen Diskussionen als sie noch ein Paar gewesen waren, hatte sie ihm gesagt, dass sie den Gedanken nicht ertragen konnte, von ihm abhängig zu sein und nun sollte sie gezwungen sein, ihn um solch eine Summe zu bitten? Verflucht, es musste doch eine andere Möglichkeit geben....
Ein deutliches Klopfen an der Wohnungstür holte Ginny in die Wirklichkeit zurück. Verwirrt hob sie den Kopf. Wer konnte das sein? Es wusste doch niemand, dass sie daheim war. Ihre Eltern glaubten doch, sie wäre im Urlaub und Ginny hatte sich alle Mühe gegeben, bei ihrer Ankunft in der Wohnung leise zu sein, damit auch die Nachbarn nicht bemerkten, dass sie zurück war.
Es klopfte erneut, fordernder dieses Mal. Zögerlich streckte Ginny die Beine aus dem Bett und suchte vergeblich nach ihren Hausschuhen. Egal, dann würde sie eben Barfuß gehen. Und wo bei Merlins rosa Unterhose hatte sie doch gleich ihren Morgenmantel hingelegt? Ach ja, der war ja noch in ihrem Koffer, zusammen mit den Hausschuhe. Bei ihrer Ankunft hatte sie das Gepäck einfach in die Ecke levitiert. Sie war viel zu müde gewesen, um gleich noch auszupacken.
Wieder dieses Klopfen, dieses Mal so stark, dass Ginny begann, sich um den Zustand ihrer Wohnungstür ernste Sorgen zu machen. Vorsichtshalber schnappte sie sich ihren Zauberstab vom Nachttisch, dann schlich sie so leise wie möglich zur Tür. Auf Zehenspitzen warf sie einen Blick durch den magischen Spion – und zuckte erschrocken zusammen. Draußen stand ein Mann – zumindest ließ die Statur darauf schließen, dass es einer war – in einem dunklen Reiseumhang. Die Kapuze hatte er tief ins Gesicht gezogen, so dass sie nichts erkennen konnte, außer einem markanten, blassen Kinn und langen, weißblonden Haaren, die unter dem schwarzen Stoff hervor auf seine Brust fielen. An der Hand, mit der er sich am Türrahmen abstützte, war der Ärmel seines Umhangs zurück gerutscht und Ginny erkannte einen Leinenstreifen, der um den Unterarm gewickelt war.
Ohne überhaupt darüber nachzudenken, was sie tat, trat die junge Frau einen Schritt zurück und öffnete in dem Moment die Tür, in dem der Mann erneut ansetzte gegen das Holz zu klopfen. Um ein Haar wäre er ihr entgegen gestürzt, doch er schaffte es gerade noch, das Gleichgewicht zu halten.
„Mr. Malfoy, was tun Sie hier?“ fragte Ginny, ohne sich lange mit Begrüßungsformalitäten aufzuhalten.
„Lassen Sie mich herein“, brachte Lucius heiser hervor, ohne auf ihre Frage einzugehen. „Bitte.“ Seine Hand umklammerte die Kante des Türrahmens so fest, dass die Knöchel weiß hervor traten und er sah aus, als ob er jeden Moment zusammen brechen würde.
Unsicher biss Ginny auf ihrer Unterlippe herum. Sie war sich nicht sicher, ob sie ihn wirklich in ihrer Wohnung haben wollte, doch sie konnte ihn schlecht im Treppenhaus kollabieren lassen. Vorsichtig warf sie einen Blick in den Flur, um sich zu vergewissern, dass keiner der Nachbarn ihn gesehen hatte, dann öffnete sie die Tür weiter und machte eine vage Handbewegung.
Mit zusammen gebissenen Zähnen stieß sich Lucius am Türrahmen ab und taumelte an ihr vorbei. Dabei warf er einen taxierenden Blick in das dahinter liegende Wohnzimmer und steuerte schließlich auf die dunkelblaue Stoffcouch zu, wo er sich mit einem kaum hörbaren Seufzen niederließ und die Kapuze zurück schlug. Für einen Moment musste er die Augen schließen, um seine Kräfte erneut zu sammeln. Noch konnte er sich nicht gestatten, der Erschöpfung nachzugeben.
Etwas unsicher, wie sie mit der Situation umgehen sollte, stand Ginny neben dem Sofa und musterte abwartend den blonden Zauberer. Bereits auf den ersten Blick war ihr aufgefallen, wie unheimlich blass Lucius aussah. Zwar war sein Gesicht eigentlich immer weiß, doch jetzt schien es ihr beinah totenbleich. Lilafarbene Schatten lagen unter seinen geschwollenen Augen und ein feiner Schweißfilm bedeckte die hohe Stirn. Als er sich jetzt fahrig durch das Gesicht wischte, konnte er nicht verhindern, dass seine Hand zitterte. Der Verband, der seine Verbrennung bedeckte und welcher noch vor wenigen Stunden blütenweiß gewesen war, war nun grau vor Schmutz und vor Ruß. Überhaupt war Lucius Kleidung und sein Haar bedeckt von Asche und Staub. Der sonst so penibel saubere Malfoy sah aus, als sei er direkt durch die Hölle gegangen.
Ginny konnte nicht anders, als Mitleid mit dem desolaten Zustand des sonst so stolzen Mannes zu empfinden und sie acciote ihm schnell ein Glas Wasser aus der nahen Küche. Als Lucius schließlich die Augen öffnete, reichte sie ihm wortlos das kühle Getränk. „Danke“, flüsterte er angestrengt. Er zog einen schlichten braunen Zauberstab aus der Tasche und legte ihn neben sich auf das Polster, um einen Schluck aus dem Glas zu trinken.
Erst jetzt fiel ihr auf, dass der obligatorische Gehstock fehlte. „Wo ist denn Ihr legendärer Stab mit dem silbernen Schlangenkopf?“
Lucius verzog gequält das Gesicht, während er das Glas auf dem Tisch abstellte. Dank seiner schnellen Reflexe hatte er Dracos Schockzauber zwar noch einen Protego entgegen setzen können, seine Kraft hatte aber nicht gereicht, den Zauber vollständig abzuwehren. Es war wohl in den Minuten gewesen, in denen er zur Bewegungslosigkeit verdammt, dabei zusehen musste, wie sein Sohn seinen Zauberstab an sich nahm, als ihm klar wurde, dass er das Manor verlassen musste, wenn er eine Chance haben wollte, gegen Draco vorzugehen. „Widrige Umstände haben mich leider von ihm getrennt, aber aus der Vergangenheit habe ich gelernt, dass man immer einen Zweitzauberstab im Haus haben sollte.“
Ginny nickte nur. Lucius geschwächter Zustand ließ sie fürchten, dass sie nicht viel Zeit haben würde, um die Antworten zu bekommen, die sie so dringend brauchte. „Wie sind Sie hier her gekommen?“
„Ich bin über den Personal-Kamin aus dem Manor gefloht, nachdem mein Sohn meinte, mich einsperren zu können“, gestand Lucius grimmig. „Merlin sei Dank kenne ich mein Haus immer noch besser, als Draco es tut.“
Die Augenbrauen der jungen Frau wanderten bei dieser offen Preis gegebenen Information nach oben. „Ich dachte, Hauselfen brauchen keinen Kamin, um zu reisen“, hakte sie nach.
„Das ist richtig, aber sie brauchen ihn, wenn sie größere Dinge transportieren müssen. Man bekommt schließlich keinen Portschlüssel für Hauselfen“, gab er bereitwillig Auskunft.
„Sind Sie etwa direkt hier her gefloht?“ fragte Ginny panisch. Das fehlte ihr noch, dass Draco gleich hier auftauchte und seinen Vater auf ihrer Couch vorfand.
„Natürlich nicht. Es ist schließlich nicht das erste Mal, dass ich nicht gefunden werden will“, erwiderte er schnaubend. „Nachdem ich in die Winkelgasse gefloht bin, bin ich ich durch die halbe Stadt appariert, um meine Spur zu verwischen.“
„Wie haben Sie mich überhaupt gefunden?“ fragte Ginny skeptisch.
„Eine Hexe aus der Personalabteilung des Mungos war dank eines Verwechselungszaubers so nett, mir weiter zu helfen.“
„Na großartig“, stöhnte Ginny auf.
„Keine Sorge. Ihr Gedächtnis ist schon modifiziert“, wiegelte Lucius müde ab.
„Das macht es natürlich gleich viel besser“, erwiderte die rothaarige Frau sarkastisch. „Aber warum zu mir? Was wollen Sie hier?“
Der Blonde tat einen schweren Atemzug. „Ich brauche einen Platz, an dem ich mich ausruhen kann. Meine Magie-Reserven sind leer. Der Illusionszauber ist schon vor einer halben Stunde zusammen gebrochen und ich musste in meiner wahren Gestalt das letzte Stück zu Fuß laufen. Ich fürchte, ich kann nicht noch einmal apparieren, ohne mich zu zersplittern.“
Ginny war noch nicht vollständig überzeugt. „Wieso hier? Wieso ich?“
„Sie sind im Moment wohl die einzige Person, der ich nicht vollkommen gleichgültig bin. Spätestens heute Morgen wird Draco bemerkt haben, dass ich fort bin und er wird alles daran setzten, mich zurück ins Manor und damit unter seine Kontrolle zu bringen.“
„Was ist mit ihren Todesser Kontakten?“
„Die meisten von ihnen sitzen in Askaban und denen, die auf freiem Fuß sind, würde ich nicht einmal meine Brieffalken anvertrauen.“
„Und Ihre Familie? Es hieß immer, Sie hätten Verwandtschaft im Ausland.“
„Das Urteil des Zaubergamot besagt, dass ich England nicht verlassen darf. Doch selbst wenn ich einen Portschlüssel nach Frankreich bekäme, würde Draco mich dort als erstes vermuten.“ Es entstand eine unangenehme Pause. Verzweifelt durchforstete Ginny ihr Gehirn nach einer weiteren Möglichkeit, wohin Lucius verschwinden konnte, doch so sehr sie sich auch bemühte, sie musste feststellen, dass sie vermutlich seine einzige Chance war.
Erneut atmete Lucius mühsam ein. Seine Augenlider flatterten, doch es gelang ihm erneut sich zusammen zu reißen. „Ich weiß, Sie hätten jeden Grund, mir meine Bitte abzuschlagen. Ich habe mich Ihnen gegenüber in unverzeihlicher Weise gehen lassen. Dafür entschuldige ich mich jetzt in aller Form. Aber wenn ich gezwungen bin, ins Manor zurück zu kehren und unter Dracos Kontrolle zu leben, berauben Sie mich jeder Möglichkeit Ihnen zu beweisen, dass ich ein anderer Mensch werden kann. Helfen Sie mir, das Attest dieses Scharlatans anzufechten und meinen Ruf zu rehabilitieren und ich helfe Ihnen, Ihre finanzielle Schuld gegenüber meinem Sohn zu tilgen.“
Tbc....
Quirky: Ich freue mich ja so, dass Du noch/wieder mitliest *knuddel Dich durch *. Vielen, vielen Dank fürs Nachkommentieren! *strahl *
Wie Du siehst, musste Lucius seinen Zauberstab doch zurück lassen, aber ein kluger Mann baut natürlich vor. Nun ist er zwar der unmittelbaren Gefahr entkommen, doch wird ihm Ginny helfen?
Turquenione: Naja, so ganz freiwillig hat er seinen Stab ja nun nicht abgegeben, aber immerhin hat er ja noch Plan B in Angriff genommen. Jetzt muss der arme Mann erst mal wieder zu Kräften kommen.
Ganz ehrlich, manchmal weiß ich selbst nicht, was im nächsten Kapi passiert, dann bin ich genauso überrascht, wie Du *lach *.
Prue: Lucius ist ein Mann vieler Gegensätze. Draco gegenüber gibt er sich zwar kämpferisch, aber innerlich ist er völlig kaputt, da könnte er Ginnys Fürsorge gut gebrauchen, aber ob sie ihm so einfach verzeiht?
Red-Sydney: Wir erfahren ja nur aus Lucius Sicht, was vorgefallen ist, aber ich denke, er ist auch geschockt darüber, wie sich die Lage zugespitzt hat. Nun ja, Draco hatte ein gutes Vorbild, wie man seine Ziele durchsetzt. Nun ist es an Lucius einen Weg aus dieser Sackgasse zu finden.