
Autor: gaby190672
Titel: Sonnenscheinserie - Dämmerung
Inhalt: Buffy schickte Angel die Gemme von Amara als Geschenk, richtig?
Spoiler: AtS Season 1, Episode 3 „ Der Ring von Amara“
Altersfreigabe: ab 16 Jahren
Teil: 1/1
Disclaimer: I do not own the characters in this story, nor do I own any rights to the television show "Buffy the Vampire Slayer". They were created by Joss Whedon and belong to him, Mutant Enemy, Sandollar Television, Kuzui Enterprises, 20th Century Fox Television and the WB Television Network.
Hauptcharakter(e)/Paar(e): Buffy/Angel(us)
Kommentar: Ich finde es ziemlich ungezogen, Geschenke einfach kaputt zu machen! Eine weitere Therapiesitzung, ok?
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Angel hockte nachdenklich auf dem Dachsims, als Doyle zu ihm trat und ihn besorgt musterte.
“ Wann hast du zuletzt einen Sonnenuntergang gesehen?”
„ So etwa vor zweihundert Jahren!“
„ Das muss doch ein tolles Gefühl sein! Durch diesen Ring ändert sich alles für dich, hmmh?“
„ Nicht alles!“
„ Was meinst du? Du kannst jetzt am Tag herumlaufen, du bist unverwundbar... und hey, sogar dein Fluch ist kein Thema mehr! Wo ist das Problem?“
„ Ich habe Fehler gemacht, Doyle! Grosse Fehler!“
„ Ach, ja, ok, aber das..!“
„ Und jetzt werde ich den Schlimmsten korrigieren!“
„ Huhh?“
Mit einem Grinsen sprang Angel vom Sims und ging zielstrebig auf die Dachtür zu, während hinter ihm die Sonne am Horizont versank.
„ Falls jemand fragt, ich bin in Sunnydale!“
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Seit zwei Tagen beobachtete Angel sein Mädchen nun, folgte instinktiv der Verbindung, die sie miteinander teilten.
Er wusste nicht so recht, ob es seine Schuldgefühle waren, die ihn zögern liessen, oder die Befürchtung, Buffy könne ihn zurückweisen.
Sie spürte seine Präsenz, sah sich häufig irritiert um, doch der helle Sonnenschein auf dem Campus liess sie an Halluzinationen glauben.
Angel genoss ihren Anblick, das Licht leuchtete in ihrem blonden Haar, sie lachte, als Willow etwas Komisches erzählte.
Seufzend lehnte Angel sich an einen Baumstamm, er könnte sie stundenlang nur ansehen!
Als plötzlich etwas auf seine Schulter tippte, fuhr er erschrocken herum.
Giles stand hinter ihm und betrachtete ihn fragend.
„ Ihr Freund Doyle hat mich angerufen! Worauf warten Sie noch, Angel?“
„ Ummh, ich...!“
„ Los, gehen Sie zu ihr! Buffy braucht Sie!“
Mit einem dankbaren Blick zum Wächter, drehte Angel sich um und ging auf die lachenden Mädchen zu.
„ Wenn Sie ihr noch mal das Herz brechen, finde ich einen Weg, Sie zu vernichten! Gemme hin, oder her!“
Die Stimme des Wächters klang amüsiert, doch Angel registrierte die Worte kaum.
Er war noch Dutzende von Metern entfernt, als Buffy aufsah und verblüfft beobachtete, wie er über den grünen Rasen schritt.
Ein strahlendes Lächeln erhellte plötzlich ihr Gesicht und Angel spürte, wie ihn die Gefühle für sie überwältigten.
Liebe, Lust, Freude und das plötzliche Wissen, dass Buffy ihm gehörte, für immer!
Das leise, lockende Knurren in seiner Kehle zauberte eine entzückende Röte in ihre Wangen, mit einem lauten Jubelschrei stürzte Buffy in seine Arme und begegnete seinem Mund auf halbem Weg.
Die warmen Sonnenstrahlen beleuchteten eine Liebe, die viel zu lange im Dunklen existiert hatte.
Nach Atem ringend unterbrach sie den Kuss und schmiegte ihre Wange an seine Schulter, genoss seine feste, schützende Umarmung.
„ Ich liebe dich, Buffy! Gott, wie sehr ich dich vermisst habe!“
„ Bleibst du?“
„ Wenn du willst? Ich meine...! Also, ich kann dir immer noch keine normale, menschliche Beziehung bieten, aber...?“
Mit einem Lachen küsste sie ihn.
„ Ich liebe dich, Angel!“
Ein erleichtertes Seufzen entfloh ihm, als er seine Stirn an ihre sinken liess.
„ Buffy?“
„ Hmmh?“
Seine Finger kosten ihren Rücken und streichelten ihren Nacken, kühle Lippen berührten ihr Ohr und sandten köstliche Schauer über ihre Haut.
„ Ich..! Ich brauche dich! Bitte...! Nach all dieser Zeit...! Wohin...?“
Sie lächelte über die Dringlichkeit in seiner Bitte und das hungrige Grollen in seinem Brustkorb.
Mit einem eifrigen Nicken griff Buffy nach seiner Hand und zerrte ihn hinter sich her auf ein grosses Gebäude am Rande des Campus zu.
Wie durch einen Nebel hörten sie Willows Kichern.
„ Hey, ihr beiden, ich bleibe heute Nacht bei Oz, ok?“